Zähl Pixel
Blaulicht

Mit Küchenmesser niedergestochen – 32-Jähriger verstorben

Die Tat hat sich am Dienstag im Amtsdamm in Hagen ereignet. (Symbolbild)

Die Tat hat sich am Dienstag im Amtsdamm in Hagen ereignet. (Symbolbild) Foto: David Inderlied/dpa

Traurige Gewissheit in Hagen im Bremischen. Die Stader Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen des vollendeten Tötungsdelikts. Am Mittwoch gehen zudem mehrere Männer aufeinander los.

Von Redaktion 01.10.2026, 17:05 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

Hagen im Bremischen/Stade. Nachdem in Hagen (Kreis Cuxhaven) ein 54 Jahre alter Mann in der vergangenen Woche einen 32-Jährigen bei einer Auseinandersetzung lebensgefährlich verletzt hat, ist das Opfer an diesem Mittwoch im Krankenhaus gestorben. Beide Männer stammen aus Hagen im Bremischen.

Nach Angaben der Polizei Cuxhaven habe der 54-Jährige im Verlauf eines Streits „mehrfach mit einem großen Küchenmesser“ auf den 32-Jährigen eingestochen. Der Hintergrund der Auseinandersetzung ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Der 54-Jährige ließ sich vor Ort widerstandslos festnehmen. Er stand nach Polizeiangaben unter Alkoholeinfluss.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade erließ das Amtsgericht Stade einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Ermittelt werde nun wegen eines vollendeten Tötungsdelikts.

Großeinsatz: Männergruppen geraten aneinander

Ein Großaufgebot an Polizeikräften war zudem am Mittwoch in Cuxhaven stundenlang im Einsatz, um eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen auf offener Straße zu beenden. Auch Diensthundeführer wurden hinzugerufen.

Gegen 16 Uhr wurde die Polizei in die viel befahrene Brockeswalder Chaussee beordert, wo zwei Gruppen - ausschließlich Männer aus Cuxhaven - aneinandergeraten waren.

An dem Konflikt beteiligt waren etwa 30 Personen. Die Lage habe sich - nicht zuletzt durch ein massives Aufgebot an Polizeikräften sowie das Hinzurufen auswärtiger Diensthundeführer - recht schnell beruhigen lassen, berichtete tags darauf ein Polizeisprecher. Eine leicht verletzte Person sei ins Krankenhaus gebracht worden.

Der von vielen Vorbeifahrenden und Anwohnern beobachtete Einsatz umfasste mehrere Stunden und reichte bis zum Einsetzen der Dunkelheit. Es soll nicht die erste körperliche Auseinandersetzung der beteiligten Gruppen - offensichtlich Angehörige verschiedener Familien - gewesen sein. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. (st)

Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

2,77 Promille: Audi-Fahrerin rammt Transporter

Ein Verkehrsunfall wird der Polizei in Jesteburg (Landkreis Harburg) gemeldet. Es ist nicht der einzige Schaden, den die Frau verursacht hat. Der Grund dafür wird den Beamten schnell klar.