Zähl Pixel
Bildung

TMillionenprojekt: Spatenstich für die neue Grundschule in Jork

Erster Spatenstich für den Neubau der Grundschule in Jork: Die Sprecher der zweiten Klassen unterstützen Bürgermeister Matthias Riel (5. von links) und Goldbeck-Projektleiterin Sabine Feldmann (rechts).

Erster Spatenstich für den Neubau der Grundschule in Jork: Die Sprecher der zweiten Klassen unterstützen Bürgermeister Matthias Riel (5. von links) und Goldbeck-Projektleiterin Sabine Feldmann (rechts). Foto: Vasel

Großer Tag für die Klassensprecher der Grundschule Jork. Sie durften mit Bürgermeister und Goldbeck-Bauleitern zum Spaten greifen. Im Sommer 2027 soll der Neubau stehen.

author
Von Björn Vasel
Donnerstag, 12.03.2026, 08:00 Uhr

Jork. Pünktlich zum Spatenstich mit Bürgermeister Matthias Riel hatte Goldbeck-Projektleiterin Sabine Feldmann eine gute Nachricht. Das Regenrückhaltebecken auf dem Grundstück der zukünftigen Grundschule ist genehmigt.

Dank einer Teilbaugenehmigung des Landkreises Stade habe Goldbeck Nord auf dem Baufeld mit Erdarbeiten beginnen können. Ein Teil des Kleibodens wird abgetragen. Das Bauunternehmen ist, mit Blick auf die Erhöhung der Elbdeiche, bereits mit dem Deichverband der II. Meile Alten Landes in Jork im Gespräch, so Verwaltungsvize Arne Krüger.

Stahl- und Betonfertigteile werden vorgefertigt

Mit der Baugenehmigung für Schule, Sporthalle und Archiv rechnet Feldmann in Kürze. Sie hoffe, „in zwei bis drei Wochen“ mit den Tiefbauarbeiten starten zu können. Der 29 Millionen Euro teure Bau wird „auf mehr als 1000 Nassmörtelsäulen ruhen“, rechnen Goldbeck-Bauleiter Ines Stülten und Sergej Kemler vor. Ende Mai sollen die Gründungsarbeiten starten.

Die Bauarbeiter des Generalübernehmers Goldbeck werden mit dem Schulhaus starten, dann geht es Schlag auf Schlag mit Mensa/Aula und Foyer (Mittelbau) sowie Archiv und Sporthalle weiter. Die Hamburger haben sich ein sportliches Ziel gesetzt: Der Rohbau soll im Spätherbst stehen.

Zukunft: Blick auf den Eingang der neuen Grundschule Jork im Sommer 2027.

Zukunft: Blick auf den Eingang der neuen Grundschule Jork im Sommer 2027. Foto: Goldbeck/Mosaik

Stahl- und Betonfertigteile werden in eigenen Werken vorgefertigt, so Goldbeck-Bauleiter Sergej Kemler. Er wird mit seiner Kollegin Ines Stülten die Bauarbeiten in Jork leiten, ihr Büro-Container wird an der Oberschule aufgebaut. Die Segmente werden vor Ort in Jork wie ein Bausatz von Lego montiert, gedämmt und mit roten Ziegeln verklinkert. Dafür werde ein Turmdrehkran in dem Lichthof des Schulhauses aufgestellt. Über eine Webcam auf der Internetseite von Goldbeck soll jedermann den Baufortschritt verfolgen können.

Der Grundschulbetrieb werde nach den Sommerferien pünktlich am 19. August 2027 starten. „Wir machen unsere Schule zukunftsfähig - in Richtung Ganztag“, betonte Bürgermeister Matthias Riel. Auch die Vereine werden von Sportanlagen wie Kunstrasenplatz und Beachhandballfeldern sowie Sporthalle profitieren.

Schulleiter: Raum für moderne Pädagogik

Schulleiter Marcel Twedorf fiebert dem Umzug entgegen, der Neubau mit seinen Lernlandschaften und Differenzierungsräumen schaffe Raum für moderne Pädagogik, auch eine Turnhalle hatte die Grundschule Am Westerminnerweg in Jork bislang nicht. Er freue sich, dass der Rat an dem seit 2018 gemeinsam erarbeiteten Ganztagsschulkonzept festgehalten habe.

Blick in das Foyer der Grundschule Jork, im Hintergrund ist die Bücherei zu sehen.

Blick in das Foyer der Grundschule Jork, im Hintergrund ist die Bücherei zu sehen. Foto: Goldbeck/Mosaik

Mit dem Einzug im August kommenden Jahres werden die Standorte in Jork (250 Schüler) und in Westerladekop (90 Schüler) aufgegeben. Politik und Verwaltung wollen barrierefreies, bezahlbares Wohnen am Westerminnerweg realisieren.

Die Sprecher der Tiger-, Findus- und Bären-Klasse durften zum Spaten greifen. Sie werden in dem Neubau noch unterrichtet werden, so Twedorf.

Baustellenverkehr läuft über Elbe-Obst-Gelände

Der Baustellenverkehr werde - zwischen dem Penny-Markt und den Sporträumen des TuS Jork in Westerjork - von der L140 über das Elbe-Obst-Lagerhausgelände auf einer provisorischen Straße zur Baustelle nordwestlich der Oberschule geführt. Bürgermeister Matthias Riel (parteilos) dankte der Erzeugerorganisation für die Gewährung der Überfahrtsrechte.

Er bitte alle Verkehrsteilnehmer um Rücksichtnahme, durch An- und Abfahrtsverkehr der Lkw werde es unweigerlich zu Beeinträchtigungen kommen. Vor dem TuS-Haus ist zum Schutz der Sportler bereits eine leuchtende Fahrbahnmarkierung mit Piktogrammen gezogen worden.

Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel