TStader Rettungswagen braucht Unterstützung bei Einsatz an Rodelstelle
Der Patient wurde zunächst durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt, bevor die technische Rettung mit Hilfe einer Schleifkorbtrage durchgeführt wurde. Foto: Feuerwehr
Ein medizinischer Notfall an einer beliebten Rodelstelle in Hechthausen machte am Montagnachmittag einen aufwendigen Rettungseinsatz erforderlich.
Hechthausen. In Hechthausen-Klint befindet sich eine sehr beliebte Rodelstelle, die sich auf einem Feld mit einer ausgeprägten Senke befindet. Dort kam es am Montagnachmittag, 5. Januar, zu einem medizinischen Notfall.
Ein Rettungswagen des DRK aus dem Landkreis Stade wurde zunächst alarmiert. Nach dem Eintreffen der Rettungswagenbesatzung stellte sich jedoch schnell heraus, dass die Rettung des Patienten aufgrund des unwegsamen Geländes nur mit Unterstützung der Feuerwehr möglich war.
Gegen 16.30 Uhr wurde die Feuerwehr Klint nachalarmiert. Nach der Erstversorgung durch das Rettungsdienstpersonal wurde der Patient in die Schleifkorbtrage umgelagert. Diese robuste, korbartige Trage eignet sich besonders für Rettungen aus schwierigem Gelände.
Rettung aus schwierigem Gelände mit Schleifkorbtrage
Die Retter trugen die Schleifkorbtrage bis zu dem Punkt, an dem das Gelände wieder anstieg. Von dort ließen die Einsatzkräfte zwei Feuerwehrleinen hinab, die an der Trage befestigt wurden. Anschließend wurde der Patient vorsichtig und unter Begleitung mehrerer Feuerwehrkräfte nach oben gezogen.
Am Rettungswagen angekommen, unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst weiterhin bei der Umlagerung des Patienten. Nach rund 45 Minuten konnte dieser schließlich zur weiteren Behandlung in das Elbe Klinikum nach Stade transportiert werden. Damit war der Einsatz auch für die Feuerwehr beendet. Im Einsatz waren ein Rettungswagen des DRK Stade sowie die Feuerwehr Klint.
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