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Klimawandel

Ärztekammer fordert: Hitzeschutz für Patienten verbessern

Die Ärztekammer Niedersachsen spricht sich für besseren Hitzeschutz für Patientinnen und Patienten aus. (Symbolbild)

Die Ärztekammer Niedersachsen spricht sich für besseren Hitzeschutz für Patientinnen und Patienten aus. (Symbolbild) Foto: Thomas Warnack/dpa

Mehrere Hitzewellen haben viele Menschen in diesem Sommer stark belastet. Für kranke Menschen dürfte dies noch schlimmer sein. Die Ärztekammer Niedersachsen weiß, was zu tun ist.

Von dpa 21.08.2026, 07:55 Uhr
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Hannover. Angesichts der Hitzewellen dieses Sommers hat die Ärztekammer Niedersachsen einen besseren Schutz für Patientinnen und Patienten sowie Beschäftigte im Gesundheitswesen gefordert. „Vor allem für alte, pflegebedürftige und chronisch kranke Menschen kann Extremhitze, wie wir sie in den vergangenen Wochen oft erlebt haben, lebensgefährlich werden“, mahnte Marion Charlotte Renneberg, die Präsidentin der Ärztekammer. Bundesweit haben mehrere Hitzewellen in diesem Jahr laut Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) rund 14.000 Todesfälle verursacht.

Die Kammer sprach sich für verstärkte Investitionen in den Hitzeschutz von Arztpraxen, medizinischen Versorgungseinrichtungen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen aus. Eine „kritische Überhitzung über längere Zeiträume“ solle verhindert werden, sagte Renneberg. Die Kammer mahnte dafür ein gesondertes Investitionsprogramm des Bundes und der Länder an. Auch Prognosen zur zukünftigen Entwicklung müssten einbezogen werden.

„Es reicht nicht, unsere Maßnahmen an diesem Sommer auszurichten. Wir müssen für noch extremere Hitzeperioden gewappnet sein“, betonte Renneberg. „Als Ärztinnen und Ärzte warnen wir seit Jahren vor den gesundheitlichen Risiken des Klimawandels.“

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