TB73-Sanierung in Düdenbüttel und Himmelpforten: Das ist geplant
Die B73 in Himmelpforten soll saniert werden - auch die Brücke über die Horsterbeck. Der Termin für den Baubeginn verschiebt sich weiter. Foto: Klempow
In Düdenbüttel wird an der B73 noch gebaut, Himmelpforten soll folgen und auch in Oldendorf wird wieder an zentraler Stelle die Straße saniert. Das steht 2026 an.
Oldendorf-Himmelpforten. Zurzeit fließt der Verkehr auf der Bundesstraße 73 in Düdenbüttel. Aber fertig ist der Umbau der Ortsdurchfahrt noch nicht, nach dem Jahreswechsel geht es mit der Baustelle weiter.
„Wenn alles gut läuft, bei Frostfreiheit, können noch im ersten Quartal die Asphaltierungsarbeiten stattfinden“, informierte Samtgemeindebürgermeister Holger Falcke den Samtgemeinderat Oldendorf-Himmelpforten. Spiele das Wetter nicht mit, werde sich der Abschluss der Bauarbeiten weiter hinziehen. Die Hoffnung sei, dass die Ortsdurchfahrt Düdenbüttel im Frühjahr fertig und wieder frei sein werde.
Neue Querungshilfen für Düdenbüttel
Die Planungen hatten ursprünglich ein Ende der Bauarbeiten an der viel frequentierten Pendlerstrecke zwischen Stade und Cuxhaven zum vergangenen November vorgesehen. Schnell hatte sich gezeigt, dass dieser Termin nicht zu halten ist.
In Düdenbüttel werden an der B73 Querungshilfen und neue Gehwege gebaut, die durchgezogenen Parkspuren zu beiden Seiten werden durch Parkbuchten ersetzt, die Fahrbahn wird schmaler. Radfahrer bekommen eine eigene Spur.
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Mit Einschränkungen müssen auch die Oldendorfer rechnen: Im Jahr 2026 rücken die Straßenbauer wieder an. Der dritte Abschnitt der Ortsdurchfahrt soll saniert werden. Wie bei den ersten beiden Stücken kooperiert die Landesstraßenbaubehörde mit der Gemeinde Oldendorf. „Wir gehen davon aus, dass die Arbeiten im Frühjahr 2026 beginnen werden“, so Falcke. Die Sanierung des letzten Teilstücks der L114 soll in Höhe der Kreuzung Kranenburger Straße beginnen und am Ortsausgang Richtung Estorf enden.
Buckelpiste wird vom Landkreis saniert
Der Landkreis plant außerdem, die Buckelpiste einer Kreisstraße in Ordnung zu bringen. Die K72 führt von Heinbockel über Sunde nach Oldendorf, die Fahrbahn ist an vielen Stellen seitlich weggesackt. Wann diese Arbeiten starten, steht noch nicht fest. Aber sowohl die Kreisstraße als auch die L114 werden im Anschluss als Umleitungsstrecken gebraucht.
Denn noch immer haben die Himmelpfortener den Kraftakt B73-Sanierung vor der Brust. Der Termin verschiebt sich weiter nach hinten. „Derzeit gehen wir davon aus, dass die Bauarbeiten frühestens im vierten Quartal 2026 beginnen können“, so Holger Falcke.
Zwei neue Kreisel in Himmelpforten
In Himmelpforten ist der Bau eines zweiten Kreisels zur Anbindung der Kreisstraße Richtung Engelschoff in Höhe von Friedhof und Rathaus geplant. Auch Neukuhla erhält einen Kreisel, und zwar am Ortsausgang Richtung Burweg. Dieser Kreisel soll die L114 Richtung Oldendorf und spätere Gewerbeflächen anbinden.
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Es ist mit langwierigen Bauarbeiten in Himmelpfortens Ortskern zu rechnen. Die Vorbereitungen für das bislang mit zehn Millionen Euro kalkulierte Projekt laufen. Die Gemeinde hat jüngst einen Vertrag mit der Kirche zum Grunderwerb geschlossen, um im Bereich der B73 am Friedhof Platz für den Kreiselbau zu haben.
Zentraler Busparkplatz in der Poststraße
Im Zuge des Bundesstraßenumbaus wird außerdem die Bushaltestelle verlegt. Auch dafür hat die Gemeinde laut Bürgermeister Bernd Reimers eine Fläche in der Nähe der Friedhofskapelle von der Kirchengemeinde erworben. Die Gemeinde will in der Poststraße einen Busparkplatz als zentralen Halteplatz im Ort bauen, um den Gefahrenpunkt einer Bushaltestelle an der B73 auszuradieren.
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