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Straßenbau

TB73-Sanierung in Horneburg: Warum auf der Baustelle nicht gearbeitet wird

Seit Mittwoch ruhen die Arbeiten auf der B73 in Horneburg.

Seit Mittwoch ruhen die Arbeiten auf der B73 in Horneburg. Foto: Vasel

Die Bundesstraße 73 ist menschenleer. Doch das Bild trügt. Carolin Selle von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr liefert die Erklärung.

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Von Björn Vasel
12.09.2026, 17:50 Uhr

Horneburg. Seit Mittwoch ruhen die Arbeiten auf der Baustelle in Horneburg. Das hat Carolin Selle von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Stade dem TAGEBLATT auf Anfrage bestätigt.

Das Straßenbauunternehmen Kemna habe die vorbereitenden Arbeiten zum Betonieren der Rinne abgeschlossen. Aktuell sei geplant, dass die Straßenbauer ab Montag wieder loslegen - im Bereich zwischen der Kreuzung von B73/L123 (Issendorfer Straße) und der Brücke über die Bürgermeister-Löhden-Straße.

Die Rinne zwischen Fahrbahn und Fußweg an der B73 in Horneburg.

Die Rinne zwischen Fahrbahn und Fußweg an der B73 in Horneburg. Foto: Vasel

Weitere Arbeiten - insbesondere die Vorbereitung zum Abfräsen der Fahrbahn - starten, sobald die Absperrung von der Stader Straße in Horneburg bis zum Veerenkamp in Dollern vorgezogen werden kann. Erst dann soll der ganze Abschnitt abgefräst und der Asphalt eingebaut werden. Dann soll auch die T-Kreuzung Stader Straße voll gesperrt werden.

„Deponie“ für Bauschutt an dem B73-Rastplatz zwischen Horneburg und Dollern.

„Deponie“ für Bauschutt an dem B73-Rastplatz zwischen Horneburg und Dollern. Foto: Vasel

Die Grundsanierung der Bundesstraße könne nicht in einem Rutsch durchgezogen werden. Der Grund ist die Energiewende. „Wir müssen unsere Arbeiten auf der Baustelle mit den Windkraft-Schwertransporten koordinieren, die nachts über die Kreuzung von B73 und L123 fahren“, so Selle. Deshalb könne es auch in den nächsten Wochen zwischendurch zu Ruhetagen auf der Baustelle kommen.

Arbeiten sollen im Dezember abgeschlossen sein

Aktuell laufe trotz alledem alles nach Zeitplan. „Es gibt keine Verzögerungen“, sagt die Sprecherin der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Weitere Sanierungsmaßnahmen sind für die nächsten Jahre eingeplant. Konkretere Angaben, etwa zu dem maroden Abschnitt zwischen Nottensdorf (Schragenberg) und Hedendorf, seien zurzeit laut Selle nicht möglich. Dort gilt aufgrund der Straßenschäden aktuell Tempo 70.

Das Bauunternehmen Kemna hat am 20. August losgelegt. Etwa zwei Millionen Euro investiert die Landesbehörde, die Fahrbahn wird zwischen Dollern und Horneburg auf einer Länge von 3,6 Kilometern erneuert. Die Maßnahme wird voraussichtlich im Dezember 2026 abgeschlossen sein.

Umleitung über A26 ausgeschildert

Die Kreuzung B73/L123 wird - nach Abschluss der Sanierung zwischen der Issendorfer Straße in Horneburg und dem Veerenkamp in Dollern - in zwei Phasen halbseitig saniert. Der Grund: Die L123 soll in Richtung Deinste/Issendorf zumindest einspurig befahrbar bleiben. Dafür wird eine Ampelanlage installiert. Die Arbeiten auf der B73 werden unter Vollsperrung durchgeführt.

Die Sanierung der zweiten Hälfte der Kreuzung B73/L123 inklusive der Strecke bis zur Kreuzung Wilhelmstraße in Horneburg wird ebenfalls unter einer halbseitigen Sperrung auf der L123 sowie Vollsperrung auf der B73 durchgeführt.

Blick auf den gesperrten B73-Abschnitt zwischen Issendorfer und Stader Straße in Horneburg.

Blick auf den gesperrten B73-Abschnitt zwischen Issendorfer und Stader Straße in Horneburg. Foto: Vasel

Der Verkehr wird über die L125 bei der Autobahn-Anschlussstelle Dollern auf die A26 und bei der Anschlussstelle Horneburg auf die K36 und anschließend wieder auf die B73 geleitet. Für den Verkehr unter 60 km/h führt die Umleitung über die L125 bis Guderhandviertel, dann auf die L140 und anschließend auf die K36 in Richtung Horneburg und zurück zur B73.

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