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Handball

TBSV reicht Lizenzantrag ein – Zweitligist bangt um Klassenerhalt

Der BSV ist einer von aktuell elf Erstligisten, die einen Lizenzantrag gestellt haben.

Der BSV ist einer von aktuell elf Erstligisten, die einen Lizenzantrag gestellt haben. Foto: Felix Schlikis/Lobeca.de (Archiv)

Der Buxtehuder SV hat das Jugendzertifikat mit Stern erhalten und die Lizenzunterlagen fristgerecht abgegeben. Ein anderes Team tut sich schwer mit seinen Planungen.

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Von Tim Scholz
Freitag, 06.03.2026, 17:55 Uhr

Buxtehude. Fristgerecht haben die Erst- und Zweitligisten ihre Unterlagen für das Lizenzierungsverfahren bei der Handball Bundesliga Frauen (HBF) eingereicht, darunter der Buxtehuder SV. Aus der 2. Bundesliga haben mit den Füchsen Berlin, dem HC Leipzig und der TG Nürtingen drei Teams ebenfalls einen Antrag für die 1. Bundesliga gestellt. Während der Meister der 2. Bundesliga direkt aufsteigt, gibt es für den Zweiten eine Relegation gegen den Elften der 1. Bundesliga.

Durch das insolvenzbedingte Aus der HB Ludwigsburg in der Bundesliga steht fest, dass sich die Anzahl der Absteiger aus der 2. Bundesliga reduziert. So steigen, vorbehaltlich der letztendlichen Lizenzentscheidungen und der sportlichen Qualifikation der Drittliga-Teams, zum Ende der Saison 2025/26 nur die beiden Tabellenletzten der 2. Bundesliga ab. Der Lizenzierungsausschuss der HBF entscheidet bis Mitte Mai über die Anträge.

Luchse glauben „fest“ an den Klassenerhalt

Ebenso haben alle 16 Zweitligisten ihre Unterlagen fristgerecht eingereicht. So auch die abstiegsbedrohten Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten. „Wir glauben fest an unsere Mannschaft und an den Ligaverbleib. Das junge Team entwickelt sich von Spiel zu Spiel weiter und zeigt zunehmend die Konstanz, die wir sehen wollen“, sagt Geschäftsführer Sven Dubau.

Aktuell stehen die Luchse als Tabellen-13. knapp vor der Abstiegszone. Diese Situation macht laut einer Mitteilung der Luchse die personellen Planungen für die kommende Saison nicht einfacher.

„Wir haben mit offenen Karten gespielt. Stand jetzt haben uns zehn Spielerinnen aus dem aktuellen Kader zugesagt, auch im Falle eines Abstiegs in die 3. Liga Teil des Teams zu bleiben“, sagt Dubau. Namen nennt er nicht. Zudem wollen die Luchse die Zusammenarbeit mit dem BSV wieder intensivieren.

Liga zeichnet Clubs für Jugendarbeit aus

Außerdem hat die HBF zehn Vereinen das Jugendzertifikat für herausragende Jugendarbeit verliehen. Fünf dieser Vereine erhielten die Auszeichnung mit Stern. Diese höhere Stufe des Jugendzertifikats berücksichtigt unter anderem Kooperationen zwischen den Vereinen und Schulen in der Talentförderung.

Der BSV gehört zu den Vereinen, die mit Stern ausgezeichnet wurden. Außerdem zählen die HSG Blomberg-Lippe, Borussia Dortmund sowie die Zweitligisten HC Leipzig und Werder Bremen zu diesem Kreis. Die HSG Bensheim/Auerbach, Frisch Auf Göppingen, SV Union Halle-Neustadt und TuS Metzingen sowie der Zweitligist Bergischer HC erhielten das Jugendzertifikat ohne Stern.

Die Vergabe des Jugendzertifikats beruht auf einem Punktesystem, das unter anderem die Ligazugehörigkeit der Mannschaften, die Qualifikation der Mitarbeiter und Trainingsumfänge umfasst. Alle übrigen Vereine haben das Zertifikat nicht beantragt oder die nötige Gesamtpunktzahl nicht erreicht. Diese Vereine zahlen in einen Fonds ein, der Projekten in der Jugendarbeit zugutekommt. (bt/tim)

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