TBSV startet mit Vorfreude in die Saison – kennt aber die Gefahren
Lilli Frey war im Pokal mit neun Treffern beste BSV-Werferin. Gegen den THC muss die Abschlussquote aber noch besser sein beim BSV, sonst drohen Tempogegenstöße. Foto: Jan Iso Jürgens
Startschuss in der Handball-Bundesliga: Den Buxtehuder SV erwartet am Sonntag (15 Uhr) beim Thüringer HC gleich ein besonderes wie herausforderndes Spiel.
Buxtehude. Die Auftaktpartie bietet sehr viel mehr als nur den Beginn der Saison, denn es treffen zwei Teams aufeinander, die einige Veränderungen im Kader hatten.
Für BSV-Trainer Jonas Schlender wird es zudem das Debüt als Bundesliga-Cheftrainer.
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Die Vorfreude auf den Start ist groß bei Schlender: „Wir freuen uns alle tierisch, dass es jetzt endlich losgeht“, sagt der neue Mann an der Buxtehuder Seitenlinie vor seinem Debüt als Cheftrainer in der Bundesliga. Und drückt damit aus, was wahrscheinlich nahezu alle Teams der Liga vor diesem Wochenende empfinden.
Neben Aufsteiger Leipzig (gegen Dortmund) und Göppingen (in Blomberg) hat der BSV dabei eine der schwersten Aufgaben zum Start erwischt. Schlender zählt den THC zu den Top-Vier-Teams.
Doch was ist zu erwarten vom letztjährigen Drittplatzierten?
Acht Neuzugänge stehen den neun Abgängen gegenüber. Mit Teresa von Prittwitz, Jolina Huhnstock und Levke Kretschmann gehören auch drei Spielerinnen dazu, die in der vergangenen Saison noch für den BSV aktiv waren. Mit Laura Kuske und Lotta Heider stehen insgesamt fünf ehemalige Buxtehuderinnen im Kader von THC-Trainer Herbert Müller.
Der hat zugleich die Abgänge von etwa Johanna Reichert oder Csenge Kuczora (beide nach Rumänien) zu verkraften. In der Vorbereitung gewannen die Thüringerinnen unter anderem den „Cup der Stadt Most 2026“ mit drei Siegen aus drei Spielen, wobei besonders die Defensive auffällig gut funktionierte.
„Für beide Mannschaften ist der Saisonstart auch ein bisschen Überraschung. In Testspielen wird viel ausprobiert, beide Teams haben neue Spielerinnen zu integrieren und noch weiß keiner so genau, was da auf einen zukommt. Deshalb muss der Fokus erst mal eher auf uns selbst liegen“, sagt Schlender.
Was ist das Pokalspiel wert?
Der BSV hat zumindest schon ein Pflichtspiel absolviert und dabei vor allem durch sein Engagement über 60 Minuten gepunktet.
Beim sehr deutlichen 50:18 in der 1. Runde des DHB-Pokals gegen den Viertligisten VfV Spandau hat die Schlender-Mannschaft trotz der Überlegenheit nicht nachgelassen und hat Gas gegeben.
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Der THC steigt erst in der 2. Runde ein. Da wird der Blick am Samstag in Richtung Blomberg gehen, wo in der Halbzeit des Auftaktspiels Blomberg gegen Göppingen die Auslosung zum Pokal-Achtelfinale stattfinden wird.
Mit der Leistung in Spandau war Schlender weitgehend zufrieden, wohl wissend, dass es gegen den THC eine völlig andere Aufgabe wird.
Es geht vor allem um einige Eckpunkte
„Wir müssen eine hohe Einsatzbereitschaft gegen eine Top-Mannschaft an den Tag legen und eine gute bis sehr gute Abschlussquote erzielen. Fehler wird Thüringen sofort bestrafen und deshalb müssen wir die Gefahr da so gering wie möglich halten“, weiß Schlender.
Anpfiff in der Halle in Bad Langensalza ist um 15 Uhr. Die Partie wird ab 14.50 Uhr live bei Sporteurope.TV und DYN übertragen.
Eine Woche später, 5. September, geht es ab 16 Uhr dann gegen den Aufsteiger HC Leipzig. Tickets für das erste Heimspiel sind im Online-Shop und in der BSV-Geschäftsstelle erhältlich. (bt/jan)
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