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Action und Teamwork

TBlaulichttag in Grauerort: Das sind die Retter aus dem Kreis Stade

Das Highlight beim Blaulichttag ist die rasante Spritztour mit den Sturmbooten der DLRG.

Das Highlight beim Blaulichttag ist die rasante Spritztour mit den Sturmbooten der DLRG. Foto: Weselmann

Blaulichttag mit Feuerlöschen, Hindernisparcours und rasanter Bootsfahrt - was die Retter aus dem Kreis Stade motiviert und warum ihre Jugendarbeit so wichtig ist.

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Von Fenna Weselmann
10.08.2026, 04:40 Uhr

Bützfleth. Am Wochenende bot der Blaulichttag in der Festung Grauerort wieder jede Menge Action und gemeinsames Erlebnis. Für die Kinder- und Jugendgruppen von DLRG, DRK, THW und Freiwilliger Feuerwehr hatten Ehrenamtliche der Organisationen wieder viele spannende Stationen aufgebaut. Das TAGEBLATT zeigt Einsatzkräfte, die hier mitwirken und im Alltag entscheidende Hilfe leisten.

Jan-Hendrik Brandt von der Freiwilligen Feuerwehr

An einer Station der Freiwilligen Feuerwehr (FF) wird die Arbeit mit der Wärmebildkamera gezeigt. Zum Team gehört Jan-Hendrik Brandt vom Zug 1 in Buxtehude. Der stellvertretende Zugführer ist hier seit 2020 aktiv, arbeitet aber auch bei der Berufsfeuerwehr in Bremen. Lange war er als Rettungsschwimmer, Gruppenleiter und Bootsführer bei der DLRG.

"Am Ende ist es egal, wo die Leute sich engagieren. Hauptsache sie tun es“ sagt Jan-Hendrik Brandt von der Freiwilligen Feuerwehr Buxtehude.

"Am Ende ist es egal, wo die Leute sich engagieren. Hauptsache sie tun es“ sagt Jan-Hendrik Brandt von der Freiwilligen Feuerwehr Buxtehude. Foto: Weselmann

Mit dem Umzug von Drochtersen wechselte der 34-Jährige das Ehrenamt. „Ob Feuerwehr, DLRG, DRK oder THW - am Ende ist es egal, wo die Leute sich engagieren. Hauptsache sie tun es“, so sein Appell. Das ganze System beruhe zu 90 Prozent auf dem Ehrenamt und würde sonst gar nicht funktionieren. Der Blaulichttag fördere Vernetzung und Verständnis zwischen den verschiedenen Blaulichtgruppen.

Ricarda van der Made vom DRK

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bietet ebenfalls spannende Aufgaben. Ricarda van der Made ist mit der mobilen Kleiderkammer vor Ort. Die 35-Jährige engagiert sich schon seit 20 Jahren beim DRK-Kreisverband.

Für Ricarda van de Made ist die Jugendorganisation vom DRK Kreisverband wie eine große Familie.

Für Ricarda van de Made ist die Jugendorganisation vom DRK Kreisverband wie eine große Familie. Foto: Weselmann

„Viele wissen gar nicht, dass wir eine Jugendorganisation haben“, erzählt die Kreisleiterin vom Jugendrotkreuz. An der hängt ihr Herz. So sehr, dass die Lehrerin für Pflegeberufe dem Kreisverband Stade trotz ihres Umzugs nach Hemmoor die Treue hält. Neben dem sozialen Engagement führe das DRK auch an gesellschaftlich Themen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit oder Zusammenhalt heran.

Und Letzterer ist für sie der entscheidende Punkt. „Das ist wie eine große Familie“, betont sie und schließt alle Blaulichtorganisationen ein. „Bei Notlagen sind wir voneinander abhängig.“

Jannis Herrmann vom THW

An einer Station vom Technischen Hilfswerk (THW) steht Jannis Herrmann bereit. Bei einer solchen Aktion mitzuwirken, ist für ihn selbstverständlich. „Ich komme aus der Jugend und weiß, was Nachwuchsarbeit leisten kann.“

Mit zehn Jahren fand der Buxtehuder zur THW-Jugend. Die Blaulicht-Organisationen hatten ihn schon immer gepackt. „Es macht Krach und leuchtet“, erzählt er von der kindlichen Faszination.

Jannis Herrmann vom THW Buxtehude haben Blaulichtorganisationen schon als Kind fasziniert.

Jannis Herrmann vom THW Buxtehude haben Blaulichtorganisationen schon als Kind fasziniert. Foto: Weselmann

Der 20-Jährige erinnert sich noch genau an den ersten Dienst. „Da stand Funken und Kartenkunde auf dem Plan und wir haben eine coole Rallye durch Buxtehude gemacht. Das hat mir gleich Spaß gemacht.“

Wie für viele ist die gute Gemeinschaft ein wichtiger Faktor. Dazu begeistert den angehenden Industriekaufmann das Technische. „Und man kann unheimlich viel für das eigene Leben lernen“, sagt er.

Beim Buxtehuder THW ist er Teil der Bergungsgruppe - „Allrounder, die als erste ausrücken“. Bauen von Brücken und Stegen, Abstützen von Gebäuden und Personenrettung aus Trümmern - es gibt viele Felder. So war das THW an der Seite der Feuerwehr, als das Dach des Toom-Baumarkts von bedrohlicher Schneelast befreit werden musste.

Celine Bilitza von der DLRG

Celine Bilitza aus Bargstedt ist unten am Strand für die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im Einsatz. Hier hilft die Ehrenamtliche von der Ortsgruppe Harsefeld bei den Sturmbootfahrten auf der Elbe. An Bord der DLRG kam die 26-Jährige vor neun Jahren über ihren heutigen Mann Marcel - weil noch eine weibliche Jugendbetreuerin gesucht wurde. Inzwischen ist die Physiotherapeutin auf Bezirksebene als stellvertretende Jugendvorsitzende und Kassenwartin in der Verantwortung.

Celine Bilitza von der DLRG Ortsgruppe Harsefeld unterstützt das Team der Wasserrettung am Strand.

Celine Bilitza von der DLRG Ortsgruppe Harsefeld unterstützt das Team der Wasserrettung am Strand. Foto: Weselmann

Celine Bilitzas Motivation kommt von Herzen: „Mich macht es einfach glücklich, wenn Kinder glücklich sind“, sagt sie. Die Faustballerin möchte Kinder zum Sport motivieren und jungen Menschen ermöglichen, sich selbst auszuprobieren.

Auf dem Sturmboot der DLRG

Ihr liegt daran, die Freude an sozialem Engagement und Gemeinschaft weiterzugeben, damit es auch in Zukunft engagierte Leute gibt.

Silke Tonn von der Polizei

In Sachen Blaulicht darf die Polizei nicht fehlen. Auch auf dem Slalomparcours bei Silke Tonn ist Zusammenarbeit gefragt - genau wie in ihrem Job. Die 49-Jährige gehört zum Präventionsteam der Polizeiinspektion Stade und ist oft auf Streife in Stade anzutreffen.

Als Kontaktbeamtin ist Polizistin Silke Tonn häufig auf Streife in Stade anzutreffen.

Als Kontaktbeamtin ist Polizistin Silke Tonn häufig auf Streife in Stade anzutreffen. Foto: Weselmann

Dazu ist sie in Kitas und Schulen unterwegs. „Kleinen Kindern möchte ich vor allem Angst nehmen und die Polizei als Freund und Helfer nahbar machen“, sagt die Polizistin. Die vielen Facetten des Berufs und der Kontakt zu Menschen haben sie zu ihrem Beruf gebracht.

Sebastian Klinge vom Kreisjugendring

Mit von der Partie ist auch der Kreisjugendring. Sebastian Klinge ist neuer Präsident. Der Ehrenamtliche kam über Sport und Kirche zur Jugendarbeit.

Sebastian Klinge ist neuer Präsident vom Kreisjugendring und sieht die Jugendarbeit als Kern für den Erhalt des Vereinslebens.

Sebastian Klinge ist neuer Präsident vom Kreisjugendring und sieht die Jugendarbeit als Kern für den Erhalt des Vereinslebens. Foto: Weselmann

„Sie ist der Kern zum Erhalt vom Vereinsleben und Freiwillige werden in allen Bereichen gebraucht“, sagt der 29-Jährige. „Dieser Aktionstag ist super, um junge Menschen zu begeistern und zu halten.“

Blaulichttag in Grauerort

Foto: Weselmann

Blaulichttag 2026 Kinder vom Jugendrotkreuz Lühe und Horneburg sowie der Jugendf...
Blaulichttag 2026 Kinder vom Jugendrotkreuz Lühe und Horneburg sowie der Jugendfeuerwehr Assel schauen sich in der mobilen Kleiderkammer des DRK um. Foto: Weselmann

Foto: Weselmann

Blaulichttag 2026: Diverse Kinder- und Jugendgruppen von DLRG, DRK, THW und Feue...
Blaulichttag 2026: Diverse Kinder- und Jugendgruppen von DLRG, DRK, THW und Feuerwehr sind zum Blaulichttag in die Festung Grauerort gekommen. Foto: Weselmann

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Blaulichttag 2026: Das Team vom Kreisjugendring hat viele junge Aktive gewinnen ...
Blaulichttag 2026: Das Team vom Kreisjugendring hat viele junge Aktive gewinnen können. Foto: Weselmann

Foto: Weselmann

Blaulichttag 2026: Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Wiepenkathen müssen gut zu...
Blaulichttag 2026: Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Wiepenkathen müssen gut zusammenarbeiten, um das vom THW aufgebaute Netz aus Seilen zu überwinden. Foto: Weselmann

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Blaulichttag 2026: Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Övelgönne-Ketzendorf erleben die Vorteile der Wärmebildkamera bei dichtem Rauch,. Foto: Weselmann

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