Zähl Pixel
Gastgewerbe

Burgerbrater und Co.: Systemgastronomie legt kräftig zu

Vergangenes Jahr sind mehr Menschen zu McDonald’s, Burger King und Co. gegangen und haben dort mehr Geld ausgegeben.

Vergangenes Jahr sind mehr Menschen zu McDonald’s, Burger King und Co. gegangen und haben dort mehr Geld ausgegeben. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Die Systemgastronomie in Deutschland hat vergangenes Jahr kräftig zugelegt. Die Umsätze lagen weit über dem Vor-Corona-Niveau.

Von dpa 22.04.2024, 12:35 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

München. Vergangenes Jahr sind mehr Menschen zu McDonald’s, Burger King und Co. gegangen und haben dort mehr Geld ausgegeben. Das bescherte der deutschen Systemgastronomie ein kräftiges Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr von 14 Prozent auf 31 Milliarden Euro, wie aus dem am Montag veröffentlichten Jahresbericht ihres Bundesverbandes hervorgeht. Auch im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 ging es deutlich nach oben: Hier liegt das Plus bei 29 Prozent. 

Treiber waren dem Bericht zufolge vor allem höhere Ausgaben pro Besuch. Der durchschnittliche Kassenbon betrug 6,57 Euro. Das waren 22 Prozent mehr als 2019. Ein großer Teil davon dürfte auf Preissteigerungen im Rahmen der Inflation der vergangenen Jahre zurückzuführen sein. Es gab auch mehr Besucher: Im Vergleich zu 2022 ging es um 8 Prozent nach oben. Damit waren es erstmals auch wieder mehr Kunden als vor Corona.

Fast die Hälfte der Umsätze entfiel mit 49 Prozent auf den Bereich Mitnahme aus dem Restaurant. 35 Prozent wurden vor Ort verzehrt, 8 Prozent wurden direkt ins Auto verkauft, 7 Prozent geliefert. 

Der Bundesverband der Systemgastronomie in München vertritt verschiedene Systemgastronomie-Anbieter - von klassischen Fastfood-Anbietern wie McDonald’s oder Burger King über Kaffee-Ketten wie Starbucks bis hin zu Steakhäusern wie Abacco. 

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Was bei VW am Freitag besprochen wird

Bei Volkswagen wird noch gar nicht verhandelt, doch der Konflikt gewinnt bereits an Schärfe. Am Freitag sitzen sich Unternehmen und Arbeitnehmer wieder gegenüber. Worum es geht - und worum nicht.

Schlichtung bei Lufthansa ohne Einigung beendet

Die Schlichtung zwischen Lufthansa und ihren Piloten ist gescheitert – doch erneute Streiks drohen vorerst nicht. Hinter verschlossenen Türen läuft ein zweiter Versuch zu einer umfassenden Einigung.

Microsoft wirbt um Vertrauen deutscher Kunden

Ob Word, Outlook oder Copilot, Anwendungen der US-Firma Microsoft sind stark präsent im Alltag. Vielleicht zu stark? In Köln lud die Firma zu einem Werbeevent, auch um solche Sorgenfalten zu glätten.