TD/A im Pokal gefordert – Neuzugänge wollen sich präsentieren
Die Integration der vielen Neuzugänge braucht noch seine Zeit bei D/A. Tom Sanne, Sean Busch und Luca Menke (von links) sind Optionen im ersten Pflichtspiel. Foto: Struwe
Es wird wieder ernst. D/A bestreitet am Samstag sein erstes Pflichtspiel im Niedersachsenpokal. Diese Neuzugänge drängen sich für die Startelf im ersten Heimspiel auf.
Drochtersen. Die Finalniederlage gegen den SSV Jeddeloh schmerzt noch. Jetzt beginnt ein neuer Anlauf. Am Samstag empfängt die SV Drochtersen/Assel im Qualifikationsspiel des Niedersachsenpokals den Regionalliga-Aufsteiger SV Atlas Delmenhorst (17 Uhr).
Der nicht gewonnene Pokal war auch ein Grund für das Aufrüsten beim amtierenden Vizemeister. Neun Neuzugänge präsentierte D/A. Allesamt potenzielle Verstärkungen für die ambitionierten Saisonziele.
Gleichzeitig bedeutet so ein Umbruch auch eine Neuausrichtung, die Mannschaft muss sich finden. „Menschlich ist uns die Integration gelungen“, sagt Trainer Oliver Ioannou, sportlich sei natürlich noch Luft nach oben.
„Wir werden keine neun Neuen in der Startelf sehen“, sagt der D/A-Trainer vor dem Pokalspiel. Wie D/A tickt, wie die Mannschaft spielt, das müssen die Neuzugänge noch verinnerlichen.
Diese Neuen könnten in Startelf debütieren
Mit Torhüter Jesper Heim hat D/A sich eine neue Nummer eins nach der Siefkes-Ära geholt. Sein Einsatz ist klar. „Er hat während der Vorbereitung gezeigt, warum wir ihn verpflichtet haben“, urteilt Ioannou. Der 26-Jährige, der aus der Südwest-Staffel vom TSV Steinbach Haiger kam und in der Nord-Staffel schon für St. Pauli und Flensburg spielte, habe schon einige Paraden hingelegt und sich als Rückhalt hervorgetan.
Zudem ist der Torhüter lautstark und habe eine gute Spieleröffnung, so Ioannou. Aber auch hier braucht die Abstimmung mit dem Kern der Mannschaft um Kapitän Liam Giwah seine Eingewöhnungszeit, wie sich teils in den Testspielen gezeigt hat.
T Schocknachricht für D/A: 1,94-Meter-Hüne Mohr verletzt sich schwer
Mit Luca Menke hat D/A einen spielstarken Innenverteidiger verpflichtet. Nach der Hiobsbotschaft mit dem Kreuzbandriss von Führungskraft Tjorve Mohr dürfte Menke im Pokal in der Startelf stehen.
Eine Offensivkraft spielt sich in den Vordergrund
Einer, der sich von Anfang an aufgedrängt hat, ist Dominique Ndure, wie Ioannou sagt. Der 26-Jährige kam vom SSV Jeddeloh und hat im Pokal gegen D/A getroffen. Ndure kommt spielstark über die rechte Seite - mit Power und Mentalität.
Auch Ole Schulz, kam von Werder Bremen und kann links wie rechts hinten spielen, hat mit seiner Dynamik als Schienenspieler sowie mit seiner Aggressivität bei Ioannou schon gepunktet.
Stürmer Tom Sanne hat sich stetig gesteigert. „Er wird immer besser, wenn er erst mal im Flow ist, kann er uns richtig Spaß machen“, sagt Ioannou.
Grundsätzlich, so Ioannou, werde jeder in der langen Saison seine Einsatzzeiten bekommen. Jeder Spieler sei wichtig. D/A braucht den „gesunden Konkurrenzkampf“. Während der Saison werde sich zeigen, wie teamfähig einzelne Spieler sind.
Aufsteiger wird unangenehmer Gegner sein
D/A hat sich natürlich über den jetzigen Pokalgegner schlau gemacht. Der Regionalliga-Aufsteiger ist in Gänze aber noch eine Unbekannte. Zwei, drei Eindrücke, so Ioannou, hat D/A gesammelt. SV Atlas Delmenhorst will „unangenehm sein“ und werde auf seine Momente lauern.
„Beide Mannschaften werden sich in der Anfangsphase aneinander reiben“, sagt Ioannou. Über das vorsichtige Abtasten muss D/A sich dann Stück für Stück die Spielkontrolle erarbeiten.
„Natürlich wollen wir im ersten Heimspiel auch gleich Akzente setzen“, fordert Ioannou.
Das wollen die Neuzugänge naturgemäß sowieso. Sie wollen sich zeigen. Alle können das nicht. Im Laufe des Spiels werden sicherlich auch Zugänge eingewechselt. Diesbezüglich sagt Ioannou: „Alle können uns besser machen.“
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