TD/A wieder dominant und torhungrig: Sieg gegen Todesfelde
Tom Sanne in seinem Element. Er markierte gegen Todesfelde seine Saisontreffer 14 und 15. Foto: Jörg Struwe
Mit einem Lupfer über die Abwehrkette knackt D/A das Todesfelder Abwehrbollwerk. Danach spielt der Favorit die Heimpartie seriös runter. Die Stürmer sind in Torlaune.
Drochtersen. Die SV Drochtersen/Assel hatte am Samstagabend gegen den SV Todesfelde alles im Griff. D/A dominierte das ungleiche Duell in der Fußball-Regionalliga und gewann souverän mit 5:1.
D/A stellte sich gegen den SV Todesfelde auf ein Geduldsspiel ein. Der Aufsteiger stellte sich gegen D/A hinten rein. Fünferkette, davor vier defensiv orientierte Mittelfeldspieler. Tief in der eigenen Hälfte. Wie knackt man solch einen Abwehrriegel?
D/A versuchte es in den ersten Minuten mit Flanken, vornehmlich von der linken Seite. Mit Distanzschüssen. Tom Sannes Versuch landete im Abendhimmel. Das war so kein probates Mittel. Todesfelde fand offensiv nicht statt.
Diese Startelf schickt der Trainer aufs Feld
D/A-Trainer Oliver Ioannou stellte die Startelf im Vergleich zum Spiel bei Weiche Flensburg (0:3) auf zwei Positionen um. Nico von der Reith ersetzte Muhammad Dahaba in der Innenverteidigung. Ole Wohlers spielte für Alla Aid Hamid auf der rechten Seite.
T D/A will noch mehr Druck ausüben und Wucht entwickeln
Neben von der Reith bildeten Jannes Elfers, Luca Menke und Dominique Ndure die Abwehrkette vor Keeper Jesper Heim. Jorik Wulff und Ole Schulz begannen im Mittelfeld. Niclas Düring, Wohlers, Tom Sanne und Christopher Schepp starteten in der Offensive.

Christopher Schepp leitete den ersten D/A-Treffer mit einem genialen Pass ein. Foto: Jörg Struwe
Schepp hatte in der 15. Minute die entscheidende Idee. Er lupfte den Ball gefühlvoll über die Abwehrkette. Ndure war rechts gestartet und passte quer in den Strafraum. Sanne antizipierte und schoss D/A mit 1:0 in Führung.
43 Gegentore: Todesfelde ist die Schießbude der Liga
Aufsteiger SV Todesfelde hatte bislang in 14 Spielen 12 Punkte gesammelt. Die Mannschaft aus dem Kreis Segeberg stellte bis Samstag bei 43 Gegentoren die schwächste Defensive der Liga. Am letzten Spieltag trennte sich Todesfelde 1:1-Unentschieden vom HSC Hannover. Auf dem Papier war die SV Drochtersen/Assel als Tabellendritter also klarer Favorit im Kehdinger Stadion.
T D/A-Kapitän ist zurück: So hat sich Liam Giwah zurückgekämpft
Fünf Minuten nach der Führung zwang D/A Tyler Körting fast zu einem Eigentor. Er grätschte in eine Flanke von Dühring. Der Ball fiel auf das Todesfelder Tor. Der Gast kam fast im Gegenstoß zum ersten Abschluss. Der Schuss von Marco Drawz war kein Problem für Keeper Heim.

Nico von der Reith holt sich Tipps von Berater Holger Stanislawski. Von der Reith erzielte aus der Distanz das 2:0 für D/A. Foto: Jörg Struwe
Das 2:0 von Nico von der Reith bejubelten die D/A-Fans in der 26. Minute. Ein schöner Treffer. Mit rechts aus gut 23 Metern. Unbedrängt. Unhaltbar für Torwart Fabian Landvoigt. Er schaute nur hinterher.
Strafstoß: Ole Wohlers hat das 3:0 auf dem Fuß
Alles lief nach Plan für die Gastgeber, als Schiedsrichter Ole Andreas Schulz in der 36. Minute pfiff und auf den Elfmeterpunkt zeigte. Christian Rave hatte Schepp im Strafraum gefoult. Ole Wohlers scheiterte beim Strafstoß an Landvoigt. Unten links, ohne den nötigen Druck. Genauso wenig Druck machte D/A in der Schlussphase der ersten Hälfte.
T 0:0 gegen LSK: D/A II steckt weiter in der Ergebniskrise
Drochtersen agierte nachlässig in der Defensive. Nach vorne ging nicht mehr viel. Zu kompliziert. Zu viele Fehlpässe. Todesfelde fehlten aber die Mittel, aus der schwachen Phase Kapital zu schlagen. Nach dem Seitenwechsel agierte D/A vor 861 Zuschauern wieder aktiver.
T So hat D/A aus Neuzugang Dahaba einen soliden Stammspieler gemacht
Sanne ersten Abschluss in der 48. Minute blockte die Todesfelder Defensive im letzten Moment. Aber Todesfelde spielte jetzt wenigstens ein bisschen mit.
Das ist die stärkste Phase von D/A
D/A war Mitte der zweiten Hälfte die dominierende Mannschaft. In der 58. Minute blockte Todesfelde einen Schuss von Wulff. Dühring scheiterte wenig später an Landvoigt im Todesfelder Tor. Sanne narrte zwei Gegenspieler. Wieder war bei Landvoigt Endstation. Wenig später war der Keeper aber machtlos.
Sanne holte sich in der 63. Minute den Abpraller nach einem Schuss von Dühring. Das 3:0 war längst überfällig. Schepp, der zuvor als Vorlagengeber überzeugte, markierte in der 83. Minute das 4:0. Nach einem Angriff über die rechte Seite ließ er Landvoigt keine Chance.
Der eingewechselte Alla Aid Hamid vollendete einen Konter über rechts zum 5:0. D/A feierte erneut ein Torfestival. Da fiel der Gegentreffer zum 5:1 von Etienne Sohn in der Nachspielzeit kaum ins Gewicht.
D/A-Heimsieg gegen Todesfelde
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