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Kommunalwahl 2026

TDas sind die AfD-Kandidaten in Harsefeld

Die AfD im Landkreis Stade hat über 300 Mitglieder.

Die AfD im Landkreis Stade hat über 300 Mitglieder. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Die AfD nominiert Kandidaten für die Kommunalwahl im September 2026 in Harsefeld: Wer sind die Gesichter der Partei vor Ort? Ein Blick auf die Liste.

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Von Karsten Wisser
Dienstag, 14.04.2026, 11:20 Uhr

Harsefeld. Der AfD-Ortsverband Harsefeld/Apensen hat am vergangenen Wochenende die Kandidaten für die Kommunalwahl in der Samtgemeinde Harsefeld im September 2026 nominiert. Für den Samtgemeinderat treten in den beiden Wahlbereichen jeweils fünf AfD-Kandidaten an.

Im Wahlbereich 1, der den Flecken Harsefeld umfasst, kandidieren Andreas Schulz aus Bargstedt, Daniel Herrmann, Marco Poerschke, Inyan Goosmann und Mike Holz, alle aus Harsefeld. Im Wahlbereich 2, der aus Ahlerstedt, Bargstedt und Brest besteht, stehen Matthias Alpers aus Ahrenwohlde, Werner Jacobs aus Brest, Yannik Tietjens aus Bargstedt sowie Michaela und Benjamin Unger aus Ahlerstedt auf der Liste.

Ein Kandidat mit politischer Erfahrung

Von den genannten Kandidaten bringt nur Matthias Alpers kommunalpolitische Erfahrung mit. Alpers ist derzeit der einzige AfD-Abgeordnete im Samtgemeinderat und im Gemeinderat von Ahlerstedt. AfD-Fraktionen gibt es nur im Rat der Stadt Buxtehude und im Stader Kreistag.

Für den Rat des Fleckens Harsefeld kandidieren Daniel Herrmann und Inyan Goosmann. In Brest tritt Werner Jacobs an, in Bargstedt Andreas Schulz und Yannik Tietjens. Im Gemeinderat von Ahlerstedt wollen Matthias Alpers, Michaela Unger und Benjamin Unger die AfD vertreten.

Rechtsextrem? Streit um die Einstufung der AfD

„Mit dieser Kandidatenliste zeigt die AfD, dass die ständigen Drohungen anderer Parteien und NGOs, verstärkt durch die Medien, an Wirkung verlieren“, erklärt AfD-Kreissprecher Helmut Wiegers. Die Liste vereine ältere, junge und sehr junge Kandidaten aus allen sozialen Schichten, mit einem Schwerpunkt auf der arbeitenden Bevölkerung, so Wiegers.

Die AfD bei der Bundestagswahl

Die Verfassungsschutzbehörden wollen die Rechtsaußen-Partei auf Bundesebene und in Niedersachsen als gesichert rechtsextremistisch einstufen. Die AfD geht dagegen juristisch vor.

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