TErfahrene Kräfte und neue Gesichter: Grüne Kandidaten für Buxtehude
Ulrich Felgentreu und Bente Rosebrock treten für die Grünen in Buxtehude an. Foto: Archiv
Wer sind die Kandidaten der Grünen und welche Themen stehen für die Kommunalwahl im Fokus? Mit 16 Kandidaten treten die Grünen zur Wahl des Rats der Hansestadt an.
Buxtehude. Mit 16 Kandidaten treten die Grünen in Buxtehude zur Wahl des Rats der Hansestadt an: sechs im Wahlbereich Buxtehude Nord, zehn im Wahlbereich Buxtehude Süd. Die Grünen haben fünf Frauen und neun Männer nominiert.
Die Partei setzt auf eine Mischung aus erfahrenen Ratsmitgliedern und neuen, jüngeren Kräften. Ulrich Felgentreu, Bente Rosebrock und Thomas Lange stehen erneut zur Wahl. Mit Rosebrock und Felgentreu, den Fraktionsvorsitzenden, kandidieren zwei weitere Abgeordnete, die bereits 2021 in den Rat gewählt wurden. Aktuell haben die Grünen neun Sitze im Rat der Stadt. CDU und SPD bringen es auf elf Sitze
Kandidaten: Erfahrene Kräfte und neue Gesichter

Christian Reckling-Krieten. Foto: privat
In Buxtehude Nord führt Ulrich Felgentreu die Liste an, gefolgt von Christian Reckling-Krieten und Lars Niebuhr. Besonders Reckling-Krieten, der sich bewusst für Buxtehude als Lebensmittelpunkt entschieden hat, wird von den Grünen als Bereicherung gesehen. Er möchte die Stadt mitgestalten.
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Mit Lars Niebuhr gewinnt die grüne Kommunalpolitik zudem eine jüngere Perspektive. Die Grünen betonen, wie wichtig junge Stimmen für die langfristige Gestaltung der Stadt sind. Auf den weiteren Plätzen treten Marko Pusback, Julika Teske und Jannik Schmidt an.

Lars Niebuhr. Foto: privat
Im Wahlbereich Buxtehude Süd stehen Bente Rosebrock, Thomas Lange und Claus Prior auf den vorderen Listenplätzen. Prior, ein ehemaliger Stadtplaner aus Hamburg, bringt aus Sicht der Grünen wertvolle Expertise mit, insbesondere für die Stadtentwicklung. Die Grünen betonen, dass sie alle Bürger einbinden und einer weiteren Spaltung der Stadtgesellschaft entgegenwirken wollen. Die weiteren Kandidaten: Birte Brinkmann, Sven Bienwald, Susanne Nübel, Thomas Neeten, Manfred Gieschen, Astrid Lingener und Lutz Reinecke.

Thomas Lange. Foto: privat
Für die Buxtehuder Bürgermeisterwahl unterstützen die Grünen die Kandidatin Katharina Mewes von der BBG/FWG.
Bezahlbares Wohnen in Buxtehude zentrales Anliegen
Ein zentrales Anliegen soll bezahlbares Wohnen bleiben. Die Kandidaten weisen darauf hin, dass steigende Wohn- und Energiekosten viele Menschen belasten. Hier seien konkrete politische Lösungen nötig, um Wohnen langfristig erschwinglich zu halten.

Claus Prior. Foto: privat
Auch der Klimaschutz steht weiterhin im Fokus der Grünen. Sie verweisen auf den Ratsbeschluss „Buxtehude klimaneutral 2035“ und fordern, nun konkrete Maßnahmen umzusetzen. Dazu zählen eine konsequente Stadtbegrünung, eine Klimaanpassungsstrategie und ein Hitzeschutzkonzept - zusammengefasst: das Prinzip der Schwammstadt.
Sanierung der Schule: fordern höheres Tempo
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sanierung der Schulen, vor allem der Grundschulen. Ulrich Felgentreu betont: „Allein bei den Grundschulen haben wir einen Sanierungsstau von über 200 Millionen Euro.“ Diese Probleme dürften nicht länger aufgeschoben werden. Die Grünen fordern ein vorausschauendes Gebäudemanagement, um Investitionen rechtzeitig planen und umsetzen zu können.
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Zudem setzen sich die Grünen für eine beschleunigte Entwicklung Buxtehudes zu einer generationengerechten Stadt ein. Sie greifen dabei die Initiative „Age-friendly Cities“ der Vereinten Nationen auf.
Mit den Themen Schule, Wohnen, generationengerechte Stadt und Klima greifen die Grünen nach eigener Aussage genau die Bereiche auf, die in ihrer Bürgerbefragung „Wo drückt der Schuh?“ als besonders dringlich genannt wurden.
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