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Handball

Erstes Pflichtspiel ist Pflichtaufgabe: BSV will sich im Pokal einspielen

Für Neuzugang Ruslana Litvinov und den BSV steht das erste Pflichtspiel und eine Pflichtaufgabe an.

Für Neuzugang Ruslana Litvinov und den BSV steht das erste Pflichtspiel und eine Pflichtaufgabe an. Foto: Photo: Felix Weißberg/Lobeca.de

Ab jetzt gilt‘s. Der Bundesligist BSV startet in den Pflichtspielbetrieb. Im DHB-Pokal wartet auswärts der VfV Spandau. Der BSV will seiner Favoritenrolle gerecht werden.

Von Redaktion 21.08.2026, 05:45 Uhr
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Buxtehude. Am kommenden Sonntag trifft der Buxtehuder SV um 15 Uhr in der 1. Runde des DHB-Pokals auf den Regionalligisten VfV Spandau. Für den Viertligisten ist es das „Highlight-Spiel des Jahres“.

Für BSV-Coach Jonas Schlender steht die taktische Weiterentwicklung im Fokus.

Für den VfV, der den Verbandspokal gewonnen hat, ist es die zweite Teilnahme an der ersten Pokalrunde: Am 3. September 2022 spielten die Spandauerinnen gegen die zweite Mannschaft des Thüringer HC und verloren mit 22:26. In der vergangenen Saison wurde der VfV Fünfter in der Regionalliga Ostsee-Spree.

Neuer BSV-Trainer will der Favoritenrolle gerecht werden

„Das Spiel gegen Buxtehude ist ein absolutes Highlight für uns und unseren Verein. Wir hoffen auf ein großes Handballfest, auch wenn die sportlichen Rollen natürlich klar verteilt sind“, sagt VfV-Trainer Marcel Wiesner.

„Wir sind klarer Favorit und wollen der Rolle absolut gerecht werden. Trotzdem sind so Highlight-Spiele für kleine Vereine ein besonderes Ereignis, wo auch das Publikum entsprechend heiß sein wird. Wir hoffen auf eine volle Halle und ein tolles Event und das dadurch alle ein noch größeres Kribbeln bekommen. Die Vorfreude ist auch unsererseits groß“, freut sich Schlender auf sein erstes Pflichtspiel mit dem BSV.

BSV muss sich defensiv verbessern

Unabhängig vom Ergebnis muss sich der BSV auf dem Feld weiter einspielen. Am vergangenen Wochenende beim Nelken-Cup der HSG Blomberg-Lippe zeigten Kapitänin Nele Franz und ihre Teamkolleginnen gute Entwicklungsschritte, aber auch, woran es noch hapert.

„Wir müssen in der Defensive eine noch bessere Abstimmung hinbekommen. Das ist in unserer Spielweise der Deckung das A und O, sich an Absprachen zu halten, sonst bieten wir schnell zu viel an“, sagt Schlender.

Nach der strapaziösen und anstrengenden Vorbereitung laborieren einige Spielerinnen an kleineren Blessuren. Da der Kader mit 18 Spielerinnen – Larissa Kroepel fehlt noch aufgrund ihrer Langzeitverletzung – aber ausreichend Möglichkeiten bietet, hat der Chefcoach klare Vorstellungen: „Es geht darum, dass wir auch das Spiel noch mal nutzen, um uns in verschiedenen Formationen einzuspielen und zu sehen, welche Formation schon am besten funktioniert.“

Am Wochenende nach dem Pokal steht mit dem Ligaauftakt beim Thüringer HC eine hochkarätige Aufgabe bevor.

Am Samstag, 5. September, folgt das erste Heimspiel gegen den Aufsteiger HC Leipzig. Tickets sind im Online-Shop und in der BSV-Geschäftsstelle erhältlich.

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