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Kommunalwahl

TGrüne geben Liste bekannt: Wahlprogramm basiert auf Bürgerbefragung

Bernd Winkelmann und Maren Kleinschmidt.

Bernd Winkelmann und Maren Kleinschmidt. Foto: Fotostudio Augenblicke Harsefeld

Im Sommer 2025 fragten die Grünen, wo den Harsefeldern der sprichwörtliche Schuh drückt. Die Ergebnisse der Umfrage nutzt die Partei als Grundlage für ihr Wahlprogramm.

Von Redaktion 19.07.2026, 07:50 Uhr

Harsefeld. Die Harsefelder Grünen haben in einer Pressemitteilung ihre Ziele für die Kommunalwahl sowie ihre Kandidaten und Kandidatinnen bekanntgegeben. Im Mittelpunkt des Wahlprogramms stehen die Themen Verkehrssicherheit, bezahlbarer Wohnraum, Natur- und Klimaschutz, Sauberkeit und eine bürgernahe Verwaltung.

„Im vergangenen Sommer haben wir gefragt: Wo drückt der Schuh? Viele Menschen haben uns gesagt, was gut läuft und wo es hakt“, sagt Bernd Winkelmann, Sprecher des Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen. „Die Rückmeldungen sind für uns Auftrag und spiegeln sich in unseren politischen Schwerpunkten wider.“

Die Kandidaten: Christoph Behnke, Hans-Martin Kallenberger, Bernd Winkelmann (oben von links), Dieter Breuhahn, Markus Wilshusen (Mitte von links), Birte Hagedorn, Felix-Nikolai Lange und Hartwig Holthusen (unten von links). Foto: Fotostudio Augenblicke

Die Kandidaten: Christoph Behnke, Hans-Martin Kallenberger, Bernd Winkelmann (oben von links), Dieter Breuhahn, Markus Wilshusen (Mitte von links), Birte Hagedorn, Felix-Nikolai Lange und Hartwig Holthusen (unten von links). Foto: Fotostudio Augenblicke Foto: Fotostudio Augenblicke

Um mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erreichen, setzen sich die Grünen für eine klare Trennung von Auto-, Rad- und Fußverkehr sowie gezielte Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und angemessene Temporeduzierungen ein, heißt es in der Mitteilung. Zudem solle bezahlbarer Wohnraum etwa durch eine gezielte Nachverdichtung bestehender Flächen und die stärkere Berücksichtigung von sozialem Wohnraum bei neuen Bauprojekten erreicht werden.

Schwerpunkte ergaben sich aus Umfrage

Natur- und Klimaschutz spielen eine zentrale Rolle im Wahlprogramm: Schutz von Naturräumen, weniger Bodenversiegelung, der Erhalt ökologisch wertvoller Bäume sowie mehr heimische Bepflanzung an Straßen und Wegen, sind einige Punkte im Wahlprogramm der Grünen. Ebenso der Ausbau erneuerbarer Energien durch PV-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden.

Wichtig ist es den Grünen demnach auch, dass die Gemeindeverwaltung moderner und flexibler wird: mit mehr digitalen Services, einer regelmäßigen offenen Sprechstunde ohne Terminzwang und einem offenen Samstag im Monat.

Grundlage für diese Schwerpunktsetzung ist laut Mitteilung unter anderem die Umfrage der Grünen „Wo drückt der Schuh“, an der sich im vergangenen Jahr 303 Personen beteiligt hatten. Die Auswertung der Umfrage habe gezeigt, dass viele Menschen die hohe Lebensqualität in der Samtgemeinde Harsefeld schätzen, zugleich aber in Bereichen wie Verkehrssicherheit, Sauberkeit und Wohnraum Verbesserungsbedarf sehen. „Die Umfrage hat uns ein sehr klares Bild davon gegeben, wo die Menschen konkrete Veränderungen erwarten“, sagt Winkelmann.

Erfahrene und neue Kandidaten auf der Liste

Mit insgesamt neun Kandidaten gehen die Grünen in die Kommunalwahl. Neben den bisherigen Mandatsträgern Bernd Winkelmann, Hartwig Holthusen und Markus Wilshusen treten weitere Mitglieder an. Man setze hierbei auf unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen. Nach einem Mitgliederzuwachs in den vergangenen Monaten hat der Ortsverein derzeit 34 Mitglieder.

Maren Kleinschmidt wird als Kandidatin für das Amt der Samtgemeindebürgermeisterin in Harsefeld gehandelt.

Maren Kleinschmidt wird als Kandidatin für das Amt der Samtgemeindebürgermeisterin in Harsefeld gehandelt. Foto: P. Meyer

Die Liste für den Flecken Harsefeld wird von Birte Hagedorn angeführt, die erstmals kandidiert. In den Außenbereichen tritt Christoph Behnke erneut für Bargstedt an und in Ahlerstedt kandidiert mit Hans-Martin Kallenberger ein erfahrener Kommunalpolitiker erstmals für die Grünen.

Unterstützung für Maren Kleinschmidt

Zudem bekräftigten die Grünen bei ihrer Mitgliederversammlung, die im April stattfand, die Unterstützung für Maren Kleinschmidt als gemeinsame Kandidatin mehrerer Parteien und Wählergruppen für das Amt der Samtgemeindebürgermeisterin.

„Uns ist wichtig, dass die Verwaltung moderner, transparenter und dienstleistungsorientierter wird. Maren Kleinschmidt bringt dafür langjährige Verwaltungserfahrung und ein starkes Netzwerk mit. Wir trauen ihr zu, diese Veränderungen voranzubringen“, so Winkelmann.

Abschließend verweisen die Grünen auf ein Versprechen aus ihrer Bürgerumfrage: Für jede eingegangene Rückmeldung sollte eine Sonnenblume gepflanzt werden. Dieses Versprechen habe der Ortsverband inzwischen eingelöst.

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