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TIn letzten Heimspielen wird es emotional - Stade mit nächstem Endspiel

Die Fredenbecker wollen nach dem letzten Heimspiel mit den Fans anstoßen. Nils Schröder, hier beim Torwurf, wird wie andere Spieler geschont.

Die Fredenbecker wollen nach dem letzten Heimspiel mit den Fans anstoßen. Nils Schröder, hier beim Torwurf, wird wie andere Spieler geschont. Foto: Potreck

Bei A/O endet am Auetal eine Ära, im letzten Heimspiel der Oberligafrauen wird eine Vereinslegende verabschiedet. Die Fredenbecker Handballer stoßen mit ihren Fans an.

Von Redaktion Donnerstag, 30.04.2026, 07:50 Uhr

Landkreis. Handball

3. Liga: Im letzten Heimspiel der Saison empfängt der VfL Fredenbeck den TSV Anderten (Sa., 19.30 Uhr). Mit einem Sieg gegen den Tabellenzwölften wollen sich die Fredenbecker von ihren Fans verabschieden. „Wir werden sportlich alles geben“, so Coach Matthias Steinkamp.

Aber er warnt. Anderten habe ein gutes Team, das in der ersten Saisonhälfte durch langwierige Spielerausfälle geschwächt gewesen sei. „Meines Erachtens gehören sie in die Top 6 der Liga.“ Die Mannschaft um Routinier Sebastin Czok als Spiellenker (87 Tore) trifft vor allem über die Außen. Linksaußen Finn Backs (146) und Rechtsaußen Luc Depping (122) sind die erfolgreichsten Werfer der Hannoveraner.

Der VfL Fredenbeck muss weiter mit zahlreichen Ausfällen zurechtkommen. Nils Schröder, Jesper Müller, Marten Franke und Daniel Polak würden diese Saison nicht mehr auflaufen. Es soll kein Risiko eingegangen werden. Die Spieler sollen sich auskurieren und fit in die neue Saison starten, erläutert Steinkamp. Eine weitere Hiobsbotschaft hat der Trainer auch noch: Lauro Strothmann sei nach dem letzten Spiel angeschlagen, über seinen Einsatz entscheide der Arzt. Justin Rundt und Laurenz Reiners seien dagegen ebenso wieder dabei wie Ole Richter.

Trotz aller Personalprobleme ist Steinkamp zuversichtlich. „Meine Jungs machen ihre Sache gut.“ Gerade die Spieler, die bisher weniger Einsatzzeit hätten, zeigten ihr Können. „Die Punkte bleiben in Fredenbeck.“

Nach dem Spiel werden Arsenij Kotenko, Jelmer de Vries, Lauro Strothmann und Chris-Ole Brandt in würdigem Rahmen verabschiedet. Mannschaft und Verein bedanken sich mit Freibier bei den Fans für die Unterstützung.

Fußball

Oberliga Frauen: Am Sonntag (12.30 Uhr) endet eine Ära am Auetal. A/O verabschiedet nach 25 Jahren die ewige Leistungsträgerin Leonie Ratje im letzten Heimspiel der Saison. Die 42-Jährige prägte noch die Regionalligazeiten mit und beendet nach dieser Saison ihre erfolgreiche Laufbahn. Darauf wird nach dem Spiel gegen Meppen II natürlich kräftig angestoßen.

Landesliga: Tabellenführer D/A II dürfte mit einem weiteren Sieg eigentlich auf die Meisterschaft anstoßen, weil das enorme Torepolster wie ein Extrapunkt ist. „Das werden wir aber nicht machen, so lange die Meisterschaft rechnerisch nicht 100-prozentig feststeht“, sagt der sportliche Leiter Benjamin Zielke. Die Mannschaft werde seriös weiterarbeiten und von Spiel zu Spiel denken. Was D/A II - sowie auch andere Konkurrenten - aufstieß, ist, dass das vergangene Spiel zwischen Heidetal und dem D/A-Verfolger Celle mit 5:0 für Celle gewertet wurde. Die Mannschaften hatten sich auf eine Spielverlegung geeinigt, dies aber wohl nicht fristgerecht kommuniziert. Am Sonntag (15 Uhr) empfängt der Titelfavorit Schneverdingen.

Zeitgleich muss der VfL Güldenstern Stade sein Heimspiel gegen den Tabellenachten Lindwedel-Hope gewinnen, um weiter an den Klassenerhalt glauben zu dürfen. A/O bittet zum Topspiel gegen Bornreihe.

Schon am Samstag (18.30 Uhr) hat der TuS Harsefeld seinen ehemaligen Trainer Dennis Mandel mit dem Rotenburger SV zu Gast.

Bezirksliga: Zwei Derbys stehen an, in denen die abstiegsbedrohten Gastgeber als Außenseiter überraschen müssten. D/A III empfängt Hammah (So., 13 Uhr), und Deinste erwartet mit A/O II die beste Kreismannschaft der Liga (So., 15 Uhr).

Kreisliga: Sollte TSV Eintracht Immenbeck am Freitag (13 Uhr) seine Pflichtaufgabe beim abgeschlagenen Vorletzten Wischhafen/Dornbusch erfüllen, steht für die Eintracht am Sonntag (15 Uhr) das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Bützfleth an. Wenn der TSV sein Heimspiel gewinnt, mischt er voll im Aufstiegsrennen mit.

Alle Spiele und Statistiken unter fupa.net/region/stade

(jan/wt)

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