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Abkommen unterzeichnet

Kupferproduzent Aurubis bezieht künftig auch aus Schweden

Der schwedische Kupferminenkonzern Viscaria liefert den Rohstoff künftig an den deutschen Produzenten Aurubis.

Der schwedische Kupferminenkonzern Viscaria liefert den Rohstoff künftig an den deutschen Produzenten Aurubis. Foto: Markus Lenhardt/dpa

Der deutsche Kupferproduzent Aurubis bezieht sein Kupferkonzentrat künftig auch aus Schweden. Das Abkommen mit dem Minenkonzern Viscaria soll ein Zeichen für mehr europäische Unabhängigkeit sein.

Von dpa 18.12.2025, 13:50 Uhr
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Hamburg/Berlin/Kiruna. Eine noch im Bau befindliche Kupfermine in Nordschweden soll künftig rund die Hälfte der jährlich erwarteten 25.000 Tonnen Kupferkonzentrat an den deutschen Produzenten Aurubis liefern. Beide Seiten unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung in der schwedischen Botschaft in Berlin.

Die Mine des schwedischen Konzerns Viscaria soll Ende 2027 den Betrieb aufnehmen. Im Jahr darauf beginnen demnach die Lieferungen nach Deutschland. Zum finanziellen Umfang des Vertrags wurde nichts bekannt.

Für den Kupferproduzenten Aurubis ist es ein vergleichsweise kleiner Deal. Die erwartete Menge macht den Angaben zufolge lediglich rund 2,5 Prozent der Gesamtmenge aus, die das Hamburger Unternehmen aus seinem Liefernetz bezieht. Gleichwohl bewerten beide Seiten die Abmachung als wichtiges Signal für eine größere europäischere Unabhängigkeit bei wichtigen Metallen. 

Aurubis kauft Kupferkonzentrat von Minen und Händlern. In seinen Hütten und Recyclingwerken im In- und Ausland verarbeitet der Konzern, der rund 7.100 Mitarbeiter beschäftigt, das Konzentrat und etwa Altkupfer zu sogenannten Kupferkathoden. Das sind Platten aus nahezu reinem Kupfer. Aus den Kathoden stellt Aurubis Vorprodukte her wie Drähte, Bleche und Folien. Kupfer gilt als zentraler Bestandteil für viele wichtige Technologien wie alternative Antriebe, Rechenzentren oder Windenergie.

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