Bundeswirtschaftsministerin Reiche sucht in Peking den Dialog mit China. Doch seltene Erden, fairer Wettbewerb und die Debatte über schärfere EU-Schutzinstrumente zeigen, wie schwierig der Kurs ist.
Der deutsche Manager Rainer Seele arbeitet beim arabischen Ölkonzern Adnoc und beschreibt, was nach einer Öffnung der Straße von Hormus zu erwarten ist – und wie Europas Chemie reagieren sollte.
Von Akkus bis Antibiotika: Deutschland hängt nach einer Studie bei wichtigen Produkten und Rohstoffen noch stärker an China. Dabei ist das Ziel ein anderes.
Beim Treffen zwischen US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi steht der Handel im Mittelpunkt. Beide Seiten haben Hebel, um Druck auszuüben. Was wollen Xi und Trump?
Die Experten der Energieagentur erwarten, dass die weltweite Ölnachfrage wegen des Iran-Kriegs stärker sinkt als bisher angenommen. Auch die Ölreserven schmelzen in Rekordtempo.
Die Ölförderung auf der Mittelplate-Plattform darf vorerst weitergehen. Das OVG entschied, dass wirtschaftliche und technische Gründe schwerer wiegen als eine sofortige Stilllegung.
Anders Fogh Rasmussen führte die Nato, als es an der Bündnistreue der USA noch keine Zweifel gab. Nun bereitet ihm das Verhalten der Trump-Regierung große Sorgen - und er schlägt neue Wege vor.
Für die leidgeprüfte deutsche Industrie bedeutet der Iran-Krieg eine weitere Hiobsbotschaft, da die Energiekosten steigen. Doch teurer werden keineswegs nur Öl und Gas.
Trotz hoher Kerosinpreise hieß es zuletzt, dass die Vorräte in Deutschland reichen. Experten warnen derweil vor Engpässen. Nun hilft Israel eigenen Angaben zufolge aus.
Einer der zentralen Streitpunkte zwischen den USA und dem Iran ist die Blockade der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus, an der Teheran festhält. Trump verkündet nun eine neue Initiative.
Sie ist eine der wenigen Frauen, die regelmäßig auf der Bohrinsel Mittelplate in der Nordsee arbeiten. Warum sie sich keinen besseren Job vorstellen kann.
Seit Jahrzehnten werden die weltweiten Ölmärkte maßgeblich von der Opec und der Opec+ geprägt. Jetzt kehren die Emirate beiden Bündnissen den Rücken. Ist es der Anfang vom Ende des Ölkartells?
Der Krieg im Iran trifft die Ärmsten der Welt: Die Exportbeschränkungen von Gas bremsen die Produktion von Dünger – das kann fatale Folgen für Millionen von Menschen haben.
Völlig überraschend kündigen die Emirate den Austritt aus der wichtigsten Öl-Organisation Opec an. Deren Einfluss auf die Ölmärkte sinkt damit schlagartig - wie auch der Saudi-Arabiens.
Von der Plattform wird seit 40 Jahren Erdöl gefördert. Umweltschützern missfällt, dass sie mitten im Natura 2000-Gebiet liegt. Ein Gericht muss entscheiden, ob die Betriebserlaubnis rechtens ist.
Die Feuerpause zwischen dem Iran und den USA soll laut US-Präsident Trump auf unbestimmte Zeit verlängert werden. Doch am Ölmarkt sorgt das kaum für Entspannung.
Drastisch gestiegene Energiekosten, knappe und damit teure Rohstoffe und Vorprodukte: Die große Mehrheit der Unternehmen muss sich mit diesen Folgen des Nahost-Konflikts befassen.
Der Kanzler hatte es angekündigt, jetzt hat der Nationalen Sicherheitsrat zur Energiekrise getagt. Es ging dabei nicht nur um die Folgen des Iran-Kriegs, sondern auch um Russland.
Hunderte Meter unter Niedersachsen verlaufen eiszeitlichen Rinnen gefüllt mit Sand oder Kies. Ein neues 3D-Kartenmodell zeigt, wo die Rohstoffe liegen – damit kann jeder online in die Tiefe gehen.
Der Iran-Krieg wirkt sich weltweit auf die Treibstoffversorgung aus. Beim größten Reiseunternehmen Tui blickt man derzeit noch entspannt auf die Rohstofflage.
Droht ein Treibstoffmangel? Die Bundesregierung sieht die Versorgung gesichert, bereitet sich aber auf weitere Maßnahmen vor. Was Kanzler Merz und Ministerin Reiche dazu sagen.
Mehr Handel, mehr Rohstoffe: Deutschland und Brasilien vertiefen ihre Partnerschaft. Kanzler Merz setzt auf Wachstum durch das Mercosur-Abkommen – und auf Zugang zu wichtigen Rohstoffen.
Der Finanzminister äußert sich zu Warnungen vor einer Knappheit bei Kerosin. Die Wirtschaftsministerin meldet sich auch zu Wort. Am Montag gibt es ein Treffen.
Das neue Handy ist da, also ab in die Schublade mit dem alten. Moment mal - muss das sein? Denn meistens braucht man so ein Reserve-Handy ja doch nicht mehr. Ein Digitalverband hat bessere Ideen.
Sinkende Ölpreise und die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs treiben die Aktienmärkte in Ostasien weiter an. Insbesondere ein Leitindex hat nach Handelsstart deutlich zugelegt.
Nach unbestätigten Berichten über eine mögliche Fortsetzung der US-iranischen Verhandlungen legen die Leitindizes in Tokio und Seoul kräftig zu. Auch der Ölpreis ist wieder gesunken.
Chinas Exportkontrollen treffen viele Firmen. Doch weniger abhängig von Peking zu werden, erweist sich als schwierig. Ein Bericht der EU-Handelskammer warnt vor Risiken dieser Abhängigkeit für Europa.
Nach der US-Ankündigung einer Blockade in der Straße von Hormus steigen die Ölpreise deutlich. Damit ist die kurzfristige Entspannung am Ölmarkt schon wieder vorbei.
Der US-Präsident droht dem Iran erneut mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken. Am Ölmarkt zeichnet sich damit auch zu Beginn der neuen Woche keine Entspannung ab.
Deutschland steckt 50 Millionen Euro in ein Bergbauprojekt in Australien. Damit soll die Versorgung mit wichtigen Metallen für Elektromotoren und Windkraft gesichert werden.
Trotz globaler Krisen laufen die deutschen Importterminals für Flüssigerdgas auf Hochtouren. Für die Gasversorgung insgesamt sind sie bislang nicht wesentlich.
Australien senkt die Spritsteuer, um Haushalte und Unternehmen wegen der steigenden Energiepreise zu entlasten. Auch gibt es jetzt einen Notfallplan. Was steckt hinter den Maßnahmen?
Die EU ist erneut unter Druck. Können LNG-Projekte in Afrika aus der Erdgas-Krise helfen? Das Potenzial ist Experten zufolge enorm - doch es gibt auch Risiken.
Der Iran-Krieg bringt den Weltmarkt für Flüssiggas durcheinander, aber die deutschen Terminals werden weiter beliefert. Bleibt das so? Und wie steht es um die Gasversorgung für den nächsten Winter?
Der Iran-Krieg bremst die Produktion und den Transport von Flüssigerdgas aus der Golfregion. Doch an den deutschen LNG-Terminals ist davon bislang wenig zu spüren. Dort kommt Gas von woanders an.
Nur einmal täglich sollen Tankstellen die Preise nach Plänen der Bundesregierung anheben dürfen. Dadurch soll das Tanken wieder günstiger werden. Wie bewerten die Bürgerinnen und Bürger die Idee?
Die Folgen des Iran-Kriegs sind weltweit spürbar, auch weil ein wichtiger Handelsweg zum unkalkulierbaren Risiko für Schiffe geworden ist. Trump erwartet Hilfe betroffener Länder. Aber machen die mit?
In die Höhe schnellende Ölpreise, eine angespannte Versorgungslage in Asien: Um die Folgen des Iran-Kriegs abzufedern, greift die Internationale Energieagentur zu einem Krisenmittel - im Rekordumfang.
Durch den Krieg im Iran gerieten die Börsen weltweit zuletzt in starke Turbulenzen. Nach einem Interview mit dem US-Präsidenten drehen Asiens Märkte ins Plus. Was hatte Trump gesagt?
Ölpreis auf Rekordkurs: Warum die blockierte Straße von Hormus den Weltmarkt aufmischt und die G7-Staaten jetzt über einen Reserve-Notfall diskutieren.
Es ist ein seltenes Kriseninstrument: Die G7-Finanzminister wollen einem Medienbericht zufolge angesichts der Öl-Preisexplosion eine Freigabe von Notreserven ausloten.
Trotz Klage der Umwelthilfe darf die Ölförderung auf Mittelplate vorerst weiterlaufen. Das Oberverwaltungsgericht Schleswig entschied zugunsten des Betreibers – bis zur endgültigen Klärung.
Auch die Gaspreise im Großhandel sind wegen des Iran-Konflikts stark gestiegen. Was das für Strom- und Gaskunden in Deutschland bedeutet, ist noch unklar. Der Zeitfaktor spielt eine wichtige Rolle.
Mehr als 2.000 Jobs hängen an der Bohrinsel Mittelplate. Warum ein juristischer Streit jetzt weitreichende Folgen für Unternehmen in Schleswig-Holstein haben könnte.
Die Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein fordert, die Ölförderung auf Mittelplate trotz Gerichtsentscheidung fortzusetzen. Gerade angesichts globaler Krisen hält sie dies für notwendig.
Zwischen Iran und Oman verläuft eine Lebensader der Weltwirtschaft. Wird der Seeweg blockiert, ist das weit über die Region hinaus spürbar – auch für Wirtschaft und Verbraucher in Deutschland.
Mit der Eskalation des Iran-Konflikts herrscht Unsicherheit an den Börsen. Während der Aktienindex Dax fällt, springen die Preise für Öl und Gas hoch. Viel hängt nun von der Dauer des Kriegs ab.
Das Verwaltungsgericht Schleswig stoppt die Ölförderung auf der Bohrinsel Mittelplate – eine Genehmigung fehlt. Die Deutsche Umwelthilfe spricht von einem Sieg.
Nach dem Förderstopp auf Mittelplate fordert die FDP im Wirtschaftsausschuss Aufklärung zu den Folgen. Sie bittet auch um Anwesenheit des Umweltministers
Wirtschaftsfragen dürften beim Kanzlerbesuch in China ganz oben stehen. Exportkontrollen zeigen, welchen Druck Peking ausüben kann. Wie kann sich Deutschland aus der Abhängigkeit von China lösen?
Altfahrzeuge als Schatztruhe: BMW und PreZero entwickeln neue Wege, um ausgediente Autos länger als Rohstofflieferanten zu nutzen. Dabei geht es um die Umwelt - aber nicht nur.
China hat de facto ein Monopol auf seltene Erden und andere wichtige Mineralien. Die USA wollen einen Weg aus dieser Abhängigkeit finden. Machen ihre Verbündeten da mit?
Sie gelten in Krisenzeiten als „sichere Häfen“, und angesichts globaler Konflikte verteuerten sich Gold und Silber rapide. Nun dreht der Trend. Das liegt auch an einer Entscheidung von Donald Trump.
Nach Lehrmeinung des Finanzmarkts setzen Sparer und Privatanleger keine Trends - aber wenn sie auf einen Trend aufspringen, dann oft in großer Zahl. Das jüngste Beispiel: Gold und Silber.
Die Verfügbarkeit von Teilen und Werkstoffen hat sich deutlich verbessert. Dabei macht sich die Lösung eines Konflikts bemerkbar. Das Ifo-Institut rät aber dennoch zur Vorsicht.
Die Rally bei Gold und Silber hält an: Beide Edelmetalle verzeichnen Rekorde, angetrieben von geopolitischer Unsicherheit und hoher Nachfrage aus der Industrie.
Kurzfristig sprechen die USA mit anderen Ländern über den Zugang zu kritischen Rohstoffen. Vizekanzler Klingbeil mahnt in Washington: Es darf nicht zu einem Pakt gegen Dritte kommen.
Um den Zugang zu Seltenen Erden und anderen kritischen Rohstoffen wird international hart gerungen. Jetzt gibt es ein Treffen in den USA. Finanzminister Klingbeil macht die deutsche Haltung klar.
Trump will die größte Insel der Erde unter seine Kontrolle bringen. Nun behauptet er: Wenn die USA es nicht täte, würden andere Länder Grönland einnehmen.
Nach der Militäraktion in Venezuela und Drohungen gegen Kolumbien telefoniert der US-Präsident mit dem kolumbianischen Staatschef Petro. Es soll in „naher Zukunft“ ein Treffen im Weißen Haus geben.
Die USA wollen den venezolanischen Öl-Verkauf in die Hand nehmen. Trump kündigt nun an, Venezuela werde die daraus erhaltenen Einnahmen ausschließlich in Produkte seines Landes investieren.
Die US-Regierung stoppt weiter venezolanische Öllieferungen - und beschlagnahmt nun auch ein Schiff unter russischer Flagge. Zugleich heben die USA Sanktionen auf.