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2. Bundesliga

Drohender Lizenz-Skandal? Krefeld scheitert bei HBL

Um die finanzielle Lage der HSG Nordhorn-Lingen gibt es Wirbel. (Archivbild)

Um die finanzielle Lage der HSG Nordhorn-Lingen gibt es Wirbel. (Archivbild) Foto: Tom Weller/dpa

Am Dienstag hatte die HSG Krefeld Niederrhein den Druck im Lizenzstreit um die HSG Nordhorn-Lingen erhöht und zivilrechtliche Schritte eingeleitet und Strafanzeige erstattet. Nun reagiert die HBL.

Von dpa 05.08.2026, 11:40 Uhr
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Nordhorn. Die HSG Krefeld Niederrhein ist mit ihren Schritten bei der Handball-Bundesliga (HBL) gegen die Lizenzierung der HSG Nordhorn-Lingen für die kommende Saison vorerst gescheitert. Wie die Handball-Bundesliga GmbH in einer Stellungnahme mitteilte, sei keine Rechtswidrigkeit bezüglich der Lizenzerteilung an Nordhorn für die Saison 2026/27 festgestellt worden.

Krefeld erhält damit auch keine Lizenz für die Teilnahme am Spielbetrieb der 2. Bundesliga in der kommenden Spielzeit. Der Absteiger hatte am Dienstag mitgeteilt, wegen der finanziellen Probleme und des Verdachts möglicherweise falscher Angaben des Handball-Zweitligisten und früheren Europapokal-Siegers aus Nordhorn Strafanzeige erstattet und verbandsinterne Rechtsmittel eingelegt zu haben.

Hintergrund ist, dass die HBL der HSG Nordhorn-Lingen im Frühjahr ohne Auflagen die Lizenz für die Saison 2026/27 erteilt hatte. Die Krefelder sind sportlich aus der 2. Bundesliga abgestiegen, hätten aber als erster Nachrücker davon profitiert, wenn dem langjährigen Bundesligisten und EHF-Pokal-Sieger von 2008 die Lizenz verweigert worden wäre.

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