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Gastronomie

TNeuer Elbblick: So sieht das Lokal jetzt auf Stadersand aus

Das Elbblick-Team um die beiden Betreiber Bajram (links) und Ergys Palushi (rechts) kurz vor der Eröffnung am Mittwochvormittag.

Das Elbblick-Team um die beiden Betreiber Bajram (links) und Ergys Palushi (rechts) kurz vor der Eröffnung am Mittwochvormittag. Foto: Strüning

Das Restaurant Elbblick auf Stadersand hat wieder geöffnet. Die Brüder Bajram und Ergys Palushi aus Stade haben es neu erfunden. So sieht es jetzt aus am Stader Tor zur Welt.

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Von Lars Strüning
24.09.2026, 12:05 Uhr

Stade. Ulla und Karl-Heinz Marx aus Gütersloh hatten sich für ihre Fahrradtour am Mittwochvormittag den richtigen Zwischenstopp ausgesucht. Sie machen für ein paar Tage Urlaub in Stade und waren eher zufällig im Elbblick gelandet. Dass sie die ersten Gäste in der neu gestalteten Gastronomie waren, kam für sie überraschend.

Die ersten Gäste: „Das ist wirklich schön gemacht“

„Einwandfrei“ sei es hier, sagte Karl-Heinz Marx. „Das ist wirklich schön gemacht“, ergänzte Ehefrau Ulla. Beide hatten schon die ersten Kilometer abgestrampelt und freuten sich jetzt auf ein Fischgericht - mit Blick auf den viel befahrenen Schifffahrtsweg. Urlaub pur.

Die ersten Gäste: Ulla und Karl-Heinz Marx aus Gütersloh.

Die ersten Gäste: Ulla und Karl-Heinz Marx aus Gütersloh. Foto: Strüning

Die beiden hatten Platz genommen an einem der neuen Tische. Die sind in hellem Holz gehalten und passen gut ins lichtdurchflutete Restaurant, das auch als Café betrieben wird. „Hier ist alles neu“, sagte Ergys Palushi am Eröffnungstag. „Und wir machen alles selbst“, sagte Bruder Bajram. Sie spielten damit auf ihre Speisekarte an.

Eine großzügige Getränkeauswahl auf der einen Seite, auf der anderen Snacks wie Baked Potato, Salate oder Sattmacher mit Pasta, Fisch und Fleisch. Kindergerichte, Desserts und Kuchen wie Cappuccino- oder Eierlikör-Torte runden das Angebot ab.

Italienische Küche mit Blick auf die Elbe

Die Palushis setzen auf italienische Küche wie schon in ihrem Restaurant an der Oste in Bremervörde. In Stade kommen auch deutsche Klassiker wie das Schnitzel dazu. Sie haben bewusst auf eine große Eröffnung verzichtet. Soft-opening heißt das auf Neudeutsch. Um 11 Uhr am Mittwoch haben sie den Laden aufgeschlossen. Sie wollen es langsam angehen lassen, gucken, ob alle Abläufe passen und langsam den Betrieb hochfahren.

Helles Holz, grüne Pflanzen, viel Glas und Licht, so zeigt sich der Gastraum im Elbblick.

Helles Holz, grüne Pflanzen, viel Glas und Licht, so zeigt sich der Gastraum im Elbblick. Foto: Strüning

Erst mal haben sie - außer montags - von 11 bis 17 Uhr geöffnet, diese Zeiten sollen auch für den Winter gelten. Sie wissen aber auch: Der Besuch richtet sich stark nach dem Wetter. Da wollen sie flexibel reagieren. Im kommenden Jahr sollen die Öffnungszeiten gen Abend ausgedehnt werden. Dann könnte auch die umlaufende Terrasse mit neuem Mobiliar eine größere Rolle spielen.

Mit dem neuen Betrieb endet eine lange Durststrecke für das beliebte Ausflugsziel. Seit Ende Oktober stand das Gebäude leer. Die Stadt ließ sich viel Zeit mit der neuen Pachtvergabe. Am 31. Oktober hatte Robert Diekers zum letzten Mal das Elbblick-Restaurant auf Stadersand geöffnet. Das Gebäude gehört der Stadt und wird von der Gebäudewirtschaft Stade (GWS) vermietet.

Gastronomen haben für 2027 weitere Pläne

Die Palushis habe noch einiges vor. Cocktails und Abendkarte sind für 2027 angedacht. Das knallige Gelb des Gebäudes wollen sie in ein dezentes Anthrazit umwandeln. Außer auf der Terrasse soll auch auf den umliegenden Grünflächen bedient werden. Sie bieten sich auch an für die Ausrichtung von größeren Feiern. Unterstützt werden sie dabei von ihren Eltern. Trattoria in Bremervörde und Elbblick in Stade sind als Familienbetriebe angelegt.

Was hatte sie bewogen, das Lokal zu übernehmen? „Die tolle Lage mit Blick auf die Elbe“, sagt Ergys Palushi (31), der ältere der beiden Brüder. Bajram ist 28 Jahre alt und gelernter Koch.

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