TFußball-Bezirkspokal: Nur ein Derby ausgelost - das ist aber ein Klassiker
D/A II hat den Bezirkspokal gewonnen. Kommt der Nachfolger wieder aus dem Kreis Stade? Foto: Struwe (nomo)
Wer folgt auf D/A II als Sieger im Bezirkspokal? In der Qualifikationsrunde warten auf die Kreisvertreter schon Stolpersteine, in der Hauptrunde kommt es zum Prestigeduell.
Landkreis. In der abgelaufenen Saison gelang der zweiten Mannschaft der SV Drochtersen/Assel bekanntlich Historisches. Erstmals waren Zweitvertretungen im Bezirkspokal Lüneburg zugelassen. D/A II schnappte sich den Pokal, wurde zudem Landesligameister.
Kann ein Kreisvertreter abermals triumphieren?
Schon die ersten beiden Runden haben es in sich.
In der Qualifikationsrunde, angesetzt am Sonntag, 26. Juli (15 Uhr), müssen fünf Kreisvertreter ran. Den MTV Hammah hat es am heftigsten getroffen, der Bezirksligist empfängt mit Bornreihe einen der Topfavoriten in der kommenden Landesligasaison.
Der Kreisligist TSV Eintracht Immenbeck darf am Bezirkspokal teilnehmen. Die Eintracht war zwar im Kreispokalfinale gegen den TSV Wiepenkathen unterlegen, doch Wiepenkathen war als Bezirksliga-Aufsteiger schon im Bezirkspokal gesetzt. Immenbeck empfängt den Bezirksligisten FC Wörpetal.
Die anderen drei Kreisvertreter müssen auswärts antreten. Der Stader Kreisligameister und Bezirksliga-Aufsteiger TuSV Bützfleth hat mit dem TSV Lohberg aus der Kreisliga Verden die vermeintlich leichteste Aufgabe.
Der TSV Apensen und die VSV Hedendorf/Neukloster haben mit TSV Sievern und TSV Stotel direkte Ligakonkurrenten aus der Bezirksliga 4.
Stade, A/O und Harsefeld steigen ein
Die 1. Hauptrunde wird am Sonntag, 2. August (15 Uhr), ausgespielt. Der TSV Wiepenkathen empfängt dann den TSV Ottersberg.
Wenn der VfL Güldenstern Stade die SV Ahlerstedt/Ottendorf empfängt, schwingt natürlich ein wenig Nostalgie und Prestige mit. A/O nimmt den Pokal zudem stets ernst. 2008, 2015 und 2020 trug sich die SV auf der Siegertafel ein. 2013 und 2019 war A/O im Finale unterlegen.
Gesetzt ist auch der TuS Harsefeld, Pokalsieger 2024. Der Landesligist muss zum Sieger aus der Partie Sievern - Apensen.
Alle anderen Kreisvertreter hätten Heimrecht
Sollte Hammah tatsächlich für die große Überraschung sorgen, empfinge der MTV den Ligakonkurrenten Bokel.
Bei Siegen in der Qualirunde würde Hedendorf den Landesliga-Aufsteiger FC Cuxhaven und Immenbeck den Bezirksligisten TuSG Ritterhude empfangen.
Bützfleth würde auf den Sieger der Partie Beckedorf - Etelsen warten.
- Im Hamburger Verbandspokal empfängt der Bezirksliga-Aufsteiger Buxtehuder SV am Samstag, 8. August (14 Uhr), den Oberligisten Teutonia 05 Ottensen.
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