TSo sieht die neue Kreissparkasse in der Stader Altstadt aus
Kreissparkassen-Vorstand Matthias Lühmann im neu gestalteten Servicebereich mit der elektronischen Anmeldung. Foto: Strüning
Meilenstein im großen Umbau der Kreissparkassen-Hauptstelle in der Stader City: Der neue Eingangsbereich wurde in Betrieb genommen. Kunden erwartet hier einiges Neues.
Stade. Großzügige Flächen, gedeckte Farben - bis auf das rote Sparkassen-S - und moderne Technik bestimmen das Erscheinungsbild im neuen Servicebereich direkt hinter den Eingangstüren an der Großen Schmiedestraße. Die Kunden werden begrüßt vom elektronischen Leitsystem. „Das ist ein Eingang mit Wow-Effekt“, sagt Sparkassen-Vorstand Matthias Lühmann.
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Das klingt aufwendig, ist aber sehr einfach zu bedienen. Das Layout führt die Kundschaft zum Zweck des Besuchs. Wer einen Termin bei einem Berater oder eine Beraterin hat, zum Beispiel, klickt das entsprechend an und die Sparkassen-Mitarbeiter werden automatisch per Mail informiert und machen sich auf dem Weg zum Kunden.
Kunden-Konzept mit Mix aus Mensch und Technik
In zweiter Reihe sind in der Kundenhalle noch drei Schalter besetzt, die auch für alle Fragen ansprechbar sind, so Lühmann. Mit seinem Kollegen vom Vorstand, Behrend Bohlen, präsentiert er der Kundschaft jetzt ein Konzept, das vom Mix zwischen Mensch und Technik bestimmt ist. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Lühmann zum Ende des ersten Bauabschnitts.

Die Wartezone für Kunden mit Beratungsbedarf. Am Tresen können sie sich kalte Getränke oder einen heißen Kaffee nehmen. Foto: Strüning
Gleich neben den Schaltern ist eine Dialoginsel aufgebaut, dezent hinter einem Vorhang. Die neue digitale Einrichtung befindet sich noch in der Probephase. Wer sie bedient, nimmt Blickkontakt auf einem Bildschirm mit einer echten Kundenberaterin auf - und kann in vielen verschiedenen Sprachen mit ihr kommunizieren. Simultane Übersetzungstechnik macht das möglich. Russisch, Türkisch oder Polnisch seien schon angefordert worden.
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Im Servicebereich sind auch wieder Klassiker wie Geldautomaten aufgebaut. Wer einen Termin zur Beratung hat, stößt auf eine großzügige Wartezone mit Sofa, Kühlschrank und Kaffeeautomaten. Gemeinsam mit dem Berater geht es dann in die neuen Besprechungsräume. Sie tragen Namen der Flüsse wie Elbe oder sind an Stader und Landkreis-Themen orientiert

Eingang zur Wartezone für Kunden mit Beratungstermin. Foto: Strüning
Die Kreissparkasse folgt mit ihrem Umbau den Besucherströmen, die sich in den vergangenen Jahren immer mehr gen digitale Bank entwickelt haben. Gespräche in Präsenz werden deutlich weniger. Deswegen wird das Kreditinstitut sein Filialnetz ausdünnen und neu strukturieren.
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Die Digitalisierung macht selbstredend auch nicht vor den 340 Mitarbeitern der Kreissparkasse halt. Auch dem soll der kostspielige Umbau Rechnung tragen. So weist die Abteilung für Firmenkunden keine festen Schreibtische aus. Das Großraumbüro ist modern durchgestylt, die Arbeitsplätze können sich die Mitarbeiter jeden Morgen selbst aussuchen. Eine Küche steht ihnen zur Verfügung, auch kleine Boxen für Gespräche in Ruhe. Ein Clou ist der „agile Besprecher“ mit lockeren Sitzmöbeln für kurze Konferenzen.

Der Beratungsraum Elbe. Foto: Strüning
„Wenn wir es einmal machen, machen wir es richtig“, sagt Matthias Lühmann. Das Erdgeschoss ist also schon durchgestylt. Die oberen drei Etagen sind jetzt dran, werden gerade entkernt. Deswegen steht das Baugerüst noch an der Großen Schmiedestraße. Hier agiert die Kreissparkasse bereits seit 1934, seit den 70er Jahren in dem Gebäude, das jetzt im großen Stil angefasst wird.
Umbau der oberen Etagen läuft noch bis Herbst 2027
Auch in den oberen Etagen sollen neue Bürowelten entstehen, wie Lühmann es beschreibt. Im Herbst 2027, so der Plan, sollen alle Bauarbeiten erledigt sein. „Wir haben gerade die Hälfte geschafft“, sagt Lühmann.
Die neue Hauptstelle ist wie folgt geöffnet: montags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr; montags und dienstags zudem von 14 bis 16.30 Uhr; donnerstags zusätzlich von 14 bis 18 Uhr. Mittwoch- und Freitagnachmittag ist geschlossen.
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