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Störung

Großer Stromausfall in Stade – Feuerwehr musste ausrücken

Der Stromausfall in Stade hat sich um 12.40 Uhr am Dienstag ereignet. (Symbolbild)

Der Stromausfall in Stade hat sich um 12.40 Uhr am Dienstag ereignet. (Symbolbild) Foto: Jens Kalaene/dpa

Kein Kühlschrank, kein W-Lan-Router, kein Licht im Keller: Gleich mehrere Stadtteile waren betroffen, auch die Stader City - mit Folgen.

Von André Hellwig und Tim Parge Dienstag, 26.05.2026, 18:00 Uhr

Stade. Die Stadtwerke Stade hatten am Dienstag nach gut drei Stunden den Schaden im Versorgungsgebiet „lokalisiert“. Ab 15.37 Uhr sollten alle Haushalte in den betroffenen Stadtteilen und Quartieren wieder mit Strom versorgt worden sein.

Das war um 12.40 Uhr ganz anders - denn plötzlich war der „Saft weg“. Betroffen waren laut Stadtwerke Haushalte in Hagen, Thun, Kopenkamp, teilweise in Riensförde und auch in der Innenstadt. Die Ursache für die Störung blieb zunächst unklar.

Notstrom für den Kühlraum einer Apotheke

Der Stromausfall hatte Folgen: In einer Apotheke in der Stader City stieg durch den Ausfall die Temperatur im Kühlraum für Medikamente an. Zug 1 der Stader Feuerwehr wurde alarmiert. Es musste ein Notstromaggregat angeschlossen werden.

Im Innenstadt-Parkhaus an der Wallstraße sollen zudem mehrere Menschen in einem Fahrstuhl festgesteckt haben, als der Strom ausfiel. Auch hier war die Feuerwehr im Einsatz.

Stromausfall: Was tun, bevor der Strom zurückkommt?

Der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke arbeitete mit Hochdruck an der Fehlerortung und Störungsbehebung. „Erfahrungsgemäß beträgt die Zeit, bis alle Kunden und Netzanschlussnehmer wieder mit Strom versorgt sind, rund eineinhalb Stunden“, hieß es von den Stadtwerken.

Haushalte sollten bedenken: Kehrt der Strom zurück, dann droht möglicherweise ein unerwartetes Risiko - nämlich Brandgefahr durch den unkontrollierten Betrieb elektrischer Geräte.

Deswegen wichtig: „Prüfen Sie rechtzeitig, dass elektrische Geräte wie Bügeleisen, Herd, Ofen, Wasserkocher oder Heizlüfter ausgeschaltet sind oder der Netzstecker gezogen ist“, rät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Am besten ist, sofort alles nach Bemerken eines Stromausfalls auszuschalten. Dann können Geräte bei Rückkehr der Stromversorgung nicht unbemerkt laufen und zu einer Gefahr werden.

Geräte lieber nacheinander in Betrieb nehmen

Ein weiteres Risiko: Gehen alle Stromverbraucher bei Rückkehr der Stromversorgung schlagartig wieder in Betrieb, könnte das schlimmstenfalls zu Schäden an den Geräten oder der Hausinstallation führen. Eine Lösung: Ist der Strom wieder da, die Geräte nacheinander einzeln in Betrieb nehmen.

Zuletzt: Aufmerksam sein und nach Wiederherstellung der Stromversorgung und beim Wiedereinschalten von Geräten auf Funken, Brandgeruch oder Rauchentwicklung achten. (dpa/tmn)

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