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Räte-Verteilung

TWer in Harsefeld Stimmen einbüßen musste

Die FWG verbrachte den Abend im Kino-Hotel Meyer.

Die FWG verbrachte den Abend im Kino-Hotel Meyer. Foto: P. Meyer

Die Kommunalwahl hat auch in den Räten der Harsefelder Samtgemeinde einiges verändert. Das zeigt der Vergleich zur Wahl 2021.

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Von Pauline Meyer
14.09.2026, 17:05 Uhr

Harsefeld. Das Auszählen der Stimmen hat in Harsefeld bis in die Morgenstunden angedauert. Maren Kleinschmidt, die vorgeschlagen von der SPD, auch von FWG und Grünen im Rennen um das Amt der Samtgemeindebürgermeisterin unterstützt wurde, gewann mit 68,79 Prozent der Stimmen die Wahl.

Wer ebenfalls Gewinner ist und wer bei dieser Kommunalwahl zu den Verlierern zählt, zeigt sich bei einem Blick auf die Endergebnisse.

FWG behauptet sich im Samtgemeinderat

Erst um 5.07 Uhr am Montagmorgen war das letzte Ergebnis der Samtgemeinderatswahl online. Stärkste Kraft ist mit 33,52 Prozent die FWG, die damit im Vergleich zur letzten Wahl 2021 zwar ihre Spitzenposition behaupten konnte, allerdings 5,98 Prozent Stimmenanteil einbüßte.

Einbußen mussten auch die CDU (20,53 Prozent) mit den zweitmeisten Stimmen und die SPD (14,73 Prozent) machen. Die Parteien kamen vor fünf Jahren noch auf 25,70 Prozent (CDU, 2021) und 18,83 Prozent (SPD, 2021). Die Grünen (9,70 Prozent) konnten um 0,85 Prozent zulegen. Erheblichen Zuwachs erhielt die AfD, die mit 18,75 Prozent der Stimmen als drittstärkste Partei hervorging.

Die Sitzverteilung im Samtgemeinderat Harsefeld.

Die Sitzverteilung im Samtgemeinderat Harsefeld. Foto: KDO

Im Vergleich zur letzten Kommunalwahl steigt die Anzahl der Sitze für die AfD damit von einem auf sechs im Samtgemeinderat Harsefeld. Zukünftig belegen die FWG elf, die CDU sieben und die SPD fünf der 34 Sitze. Die übrigen Sitze verteilen sich auf drei für die Grünen sowie je einen für das BSW und Volt. Mit Abstand die meisten Stimmen erhielten Susanne de Bruijn (2513) und Uwe Arndt von der FWG (3422).

Flecken: Die meisten Parteien verlieren Stimmen

Die 31 Sitze im Rat des Fleckens Harsefeld werden künftig unter sieben Parteien aufgeteilt. Stärkste Kraft ist die FWG mit 26,89 Prozent Stimmenanteil und acht Sitzen. Bei der letzten Kommunalwahl 2021 kam sie noch auf 33,46 Prozent und zehn Sitze. Auch die CDU (21,61 Prozent) musste Stimmen einbüßen. Waren es 2021 bei 21,28 Prozent noch neun Sitze, belegt die Partei nun sieben Sitze. Einen weniger und an dritter Stelle folgt die AfD mit 18,62 Prozent Stimmenanteil. Trotz der sechs gewonnenen Sitze sind seitens der AfD nur zwei Kandidaten aufgeführt.

Maren und Dennis Kleinschmidt freuten sich über die Glückwünsche.

Maren und Dennis Kleinschmidt freuten sich über die Glückwünsche. Foto: P. Meyer

Die SPD (17,19 Prozent) verliert 5,71 Prozent und hat statt sieben zukünftig fünf Sitze im Rat des Fleckens. Die Grünen bleiben konstant bei minimalem Zuwachs (11,56 Prozent und drei Sitze). Sowohl BSW als auch Volt liegen bei etwas über 2 Prozent und je einem Sitz.

Ahlerstedt: FWG führt das Feld an - AfD zweitstärkste Kraft

Deutliche Siegerin zur Wahl des Rates der Gemeinde Ahlerstedt ist die FWG mit 61,16 Prozent der Stimmen und zehn Sitzen. 14,13 Prozent und damit zweitstärkste Kraft ist die AfD (drei Sitze), dicht gefolgt von der CDU, die knapp dahinter mit 13,09 Prozent rangiert und ihre beiden Sitze im Rat behält.

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Stimmen verloren hat im Vergleich zu 2021 die SPD, die damals fast das Doppelte an Prozenten einfahren konnte: In diesem Jahr liegt ihr Stimmenanteil in Ahlerstedt bei 6,69 Prozent und einem Sitz. Dahinter liegen die Grünen, die mit 4,93 Prozent der Stimmen nun einen der 17 Sitze im Ahlerstedter Rat besetzen.

Bargstedt: CDU erhält die meisten Sitze

Knapp acht Prozent verlor die CDU in der Gemeinde Bargstedt im Vergleich zu 2021. Mit 32,55 Prozent reicht es trotzdem wieder für die Spitzenposition und vier Sitze im Rat.

Jeweils drei Sitze erhalten die FWG (25,37 Prozent), die SPD (24,15 Prozent) sowie die AfD (17,92 Prozent), die zuvor gar nicht im Rat der Gemeinde Bargstedt vertreten war. Von AfD-Mitgliedern besetzt sind laut Liste nur zwei der drei Sitze. Die SPD erhielt knapp drei Prozent Zuwachs im Vergleich zur letzten Wahl - die FWG verlor etwas über fünf Prozent der Stimmen.

Brest: Wahlbeteiligung bei 80 Prozent

Sieger der Wahl zum Brester Gemeinderat wurde mit deutlicher Mehrheit die Bürgerliste: Sie vereint 85,11 Prozent der Stimmen und damit acht der neun Sitze auf sich. Das ist einer weniger als 2021. Dieser Sitz sowie 14,89 Prozent Stimmenanteil gehen an die AfD. Die Wahlbeteiligung in Brest lag bei 80,9 Prozent und war damit unter den Gemeinden am höchsten.

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