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Umsiedlung

TWohncontainer: Geflüchtete ziehen in Stade um

Am Schneeweg in Stade-Bützfleth werden aktuell Container aufgebaut. Vor Pfingsten sollen hier Geflüchtete einziehen.

Am Schneeweg in Stade-Bützfleth werden aktuell Container aufgebaut. Vor Pfingsten sollen hier Geflüchtete einziehen. Foto: Stehr

Bis vor Kurzem lebten noch etwa 50 Geflüchtete in Containern an der Altländer Straße. Doch das Grundstück soll anderweitig genutzt werden. Der Umzug im Bestand läuft.

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Von Lena Stehr
Mittwoch, 06.05.2026, 11:55 Uhr

Stade. Bereits seit 2022 stehen auf dem Gelände der alten Mosterei an der Altländer Straße Container für Geflüchtete. Die Stadt hatte das Grundstück damals von der Kreissparkasse angemietet. Weil das Grundstück jetzt anderweitig entwickelt werden soll, müssen die Container umziehen. Betroffen sind etwa 50 Personen, teilt Stadtsprecher Stephan Voigt auf TAGEBLATT-Nachfrage mit.

Früher lebten am Schneeweg Obdachlose

Neuer Standort der Container ist ein Areal zwischen Obstmarschenweg und Schneeweg in Stade-Bützfleth. Hier befand sich bis vor einem Jahr eine städtische Unterkunft für Obdachlose. Das marode Gebäude wurde inzwischen abgerissen. Das Grundstück stand leer.

Noch vor Pfingsten soll der Containerstandort an der Altländer Straße komplett geräumt und alle 38 Container im Schneeweg neu aufgestellt sein. Anschlussarbeiten ans Wasser- und Stromnetz laufen am Schneeweg bereits.

Wenn die Anschlüsse gelegt sind, sollen die Geflüchteten umziehen. Einige leben derzeit noch an der Altländer Straße, einige konnten inzwischen auch dauerhaft anderweitig untergebracht werden. Die Container bieten Platz für 80 Menschen, mehr als 60 waren und werden dort aber nicht untergebracht.

Bis vor etwa einem Jahr stand am Schneeweg direkt neben dem Obstmarschenweg in Stade-Bützfleth eine Unterkunft für Obdachlose. Die Stadt hat das marode Gebäude abreißen lassen.

Bis vor etwa einem Jahr stand am Schneeweg direkt neben dem Obstmarschenweg in Stade-Bützfleth eine Unterkunft für Obdachlose. Die Stadt hat das marode Gebäude abreißen lassen. Foto: Stehr

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