Der Landkreis Stade erwartet in diesem Jahr 310 weitere Geflüchtete. Wie viele Geflüchtete leben im Landkreis Stade und aus welchen Ländern kommen sie?
Anita Naeemi und ihr Ehemann Abdul leben mittlerweile ein freies Leben in Zeven. Doch die Erinnerungen an verbotene Straßen und verlorene Kinder in Afghanistan bleiben.
Sprach- und Integrationskurse sollen Geflüchtete auf das Leben in Deutschland vorbereiten. Nun will der Bund sie nur noch Menschen mit Bleibeperspektive bezahlen. In Hamburg regt sich Widerstand.
Die Sanierung der Steinfeldsiedlung lief in Teilen bislang mit angezogener Handbremse. Jetzt ist sie gelöst: Auebrücke, Geflüchtetenunterkunft und Fitnessparcours werden gebaut.
Gibt es im Fall Saberi noch eine letzte Wendung im Sinne der Familie? Oberbürgermeister Melf Grantz hat sich eingeschaltet. In einem Brief an Außenminister Johann Wadephul spricht er sich für eine humanitäre Lösung aus.
Am Mittwoch endet die Zwangseinweisung des Mannes, der in Buxtehude, Horneburg und Stade Menschen brutal angegriffen hat. So bereiten sich die Verwaltungen auf eine mögliche Rückkehr vor.
Im September 2015 verließen Mahsa Narimani und ihr Mann Sadegh Ranjbar den Iran und wären fast im Mittelmeer ertrunken. Heute leben sie in Buxtehude - und haben Angela Merkel zum Gespräch getroffen.
Es ist eine besondere Zusammenarbeit: Die evangelische St.-Paulus-Kirchengemeinde und die Islamische Gemeinde zeigen einen Film und wollen reden - über Flucht und Migration.
Karin Fischer kennen viele in Stade. Das hilft, wenn sie das tut, was sie am besten kann: Menschen zu motivieren, sich für andere zu engagieren. Was treibt sie an?
2016 wurde das Kreiswehrersatzamt zur Flüchtlingsunterkunft. Seitdem sind 650 Menschen aus vielen Krisenregionen der Welt hier untergebracht worden. Ein Besuch vor Ort.
Eine geflüchtete Familie aus Syrien ist in der Stadt Geestland in einer Wohnung untergekommen, die nicht nur beengt ist, sondern seit Monaten unter den Folgen eines Wasserschadens leidet. Schimmel breitet sich aus. Warum der Zustand schlimm ist.
Polizei und Rettungsdienst werden zu einer Auseinandersetzung in einem Harsefelder Flüchtlingsheim alarmiert. Bei dem Streit kommt auch ein Messer zum Einsatz.
Vor zwei Jahren kam Abdul-Rehman Tayyab direkt aus Pakistan zur Ausbildung beim Berufsbildungswerk Cadenberge-Stade. Jetzt ist er Fachkraft für Gastronomie. Er will und darf in Deutschland bleiben - und er hat auch schon einen Job.
Ein Blick auf die angespannte Weltlage mit immer mehr Kriegen und Konflikten genügt und es ist klar: Die Zahl der Vertriebenen steigt weiter. Zu Kriegen und Konflikten kommt ein weiteres Problem.
Anlässlich des Weltflüchtlingstags am Donnerstag, 20. Juni, laden die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, die Industrie- und Handelskammer Stade für den Elbe-Weser-Raum, die Agentur für Arbeit Stade sowie das Jobcenter im Landkreis Stade Geflüchtete und Interessierte (...).
Immer mehr Flüchtlinge kamen zuletzt vom Libanon nach Zypern - und damit in die EU. Nun hat der Staatenbund viel Geld versprochen, um illegale Migration zu verhindern und Schleuser zu bekämpfen.
Israel droht weiter mit einem Militäreinsatz in der Stadt, in der sich Hunderttausende Menschen aufhalten. Ein Durchbruch an anderer Stelle könnte die Offensive vielleicht noch abwenden.
Der Arbeitsmarkt ist zweigeteilt: Einerseits gibt es mehr Arbeitslose - andererseits können freie Stellen nicht besetzt werden. Der Job-Turbo für Geflüchtete beginnt zu helfen.
Ein „durchsichtiges Spiel“: Martin Schirdewan erhebt schwere Vorwürfe gegen die geplante Reform des Asylrechts in Europa. Er wirft anderen Partein Scheinheiligkeit vor.
Die zyprische Küstenwache rettet erneut viele Migranten, hauptsächlich Syrer, aus überfüllten Booten. Die Auffanglager der Insel seien nunmehr überfüllt, heißt es.
Aus der Ukraine Geflüchtete müssen ihre Fahrzeuge auch weiterhin nicht in Deutschland zulassen. Eine entsprechende Ausnahmeregelung wurde vom Land Niedersachsen nun bis 30. September verlängert. Darauf weist das Kreis-Straßenverkehrsamt hin. Eigentlich sollte die Regelung (...).
Im November hatten sich Bund und Länder auf eine Finanzierung der Migrationskosten geeinigt. Kurz vor einem neuen Treffen am Mittwoch sagen nicht nur die Städte: Es muss dringend noch mehr passieren.
Seit nunmehr fünf Tagen fehlt von einem 17-jährigen Jungen aus dem Landkreis Cuxhaven jede Spur. Die Ermittlungen der Polizei blieben bislang ohne Erfolg. Jetzt hoffen die Beamten auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Hunderttausende Rohingya wurden 2017 aus Myanmar vertrieben - viele von ihnen leben seitdem in Flüchtlingslagern. Aus einem malaysischen Lager brachen nun mehr als hundert Menschen aus.
Die Geschichte der kleinen Trisha und ihrer Eltern ist alles andere als gewöhnlich. Sie hat ihren Ursprung in der Zevener Notunterkunft, wo sich die Lebenswege ihrer Eltern auf einzigartige Weise kreuzten.
Sie schleppen täglich unsere Online-Bestellungen. Die Paketboten standen im Fokus des Ministertreffens. Das derzeit Sstark diskutierte Bürgergeld war ebenfalls Thema.
Arbeit ist ein großer Integrationsmotor - und bei Firmen in Deutschland herrscht großer Mangel an Fachkräften: Das als Win-win-Situation zu nutzen, war die Idee der ersten Stader Jobmesse für Geflüchtete. Das hat gut geklappt. Warum nicht gleich so?
Statt Urlaubern beherbergt das Hotel „Dorf Wangerland“ jetzt Geflüchtete. Bis zu 500 Menschen können dort untergebracht werden. Viele dieser Plätze sind aktuell belegt - und es gab viel Gegenwind. Wie verträgt sich das mit dem Tourismus und der Ruhe im Wangerland?
Eine regionale Jobmesse für Geflüchtete und Interessierte veranstaltet das Jobcenter im Landkreis Stade am Donnerstag, 9. November, gemeinsam mit den Kooperationspartnern des Bündnisses „Niedersachsen packt an“, dem Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg und der Agentur (...).
Flüchtlingshilfe, Fachkräftemangel, Wohnungsnot - die drei großen Themen packt der Apenser Unternehmer Meikel Zabel an. Er hilft weiter an der Front in der Ukraine, aber auch in Apensen. Warum er sogar Vitali Klitschko angeschrieben hat.
Die Politik sucht unter wachsendem Druck Antworten auf steigende Flüchtlingszahlen, die in vielen Kommunen zu praktischen Problemen führen. Kommt dazu jetzt ein breiter getragener Konsens in Sicht?
Die Politik sucht unter wachsendem Druck Antworten auf steigende Flüchtlingszahlen, die in vielen Kommunen zu praktischen Problemen führen. Kommen dazu jetzt parteiübergreifende Ansätze in Sicht?
Die EU-Kommission wurde im Sommer stark gescholten für die Verhandlungen mit Tunesien zur Eindämmung von Migration. Nun fließen zig Millionen Euro an das nordafrikanische Land. Die Erwartungen sind hoch.
Länder und Kommunen haben mit hohen Kosten für die Unterbringung von Geflüchteten zu kämpfen. Probleme macht jedoch nicht nur die finanzielle Belastung.
Kriege, Verfolgung und Krisen zwingen Menschen zur Flucht. Weltweit gibt es derzeit mehr als 100 Millionen Vertriebene. Für 933 von ihnen stellt die Stadt Stade aktuell Wohnraum zur Verfügung. Dass das weitgehend problemlos klappt, hat mehrere Gründe.
Die Errichtung von vier zusätzlichen Flüchtlingsunterkünften in Buxtehude sorgt bei Anwohnern für Unruhe. Eine bestehende Unterkunft wurde mit einem Hakenkreuz beschmiert. Jetzt reagieren die Ratsfraktionen.
Der geplante Bau einer Flüchtlingsunterkunft sorgt in Hammah für dicke Luft. Vor allem, weil sich die Bürger übergangen fühlen. Zur Ratssitzung am Mittwochabend kamen rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörer. Die Politik fasste gleich drei Beschlüsse zum Thema.
In nur einem Jahr hat Familie Nadaraia aus Georgien es geschafft, sich in Oldendorf eine Existenz aufzubauen: Die Eltern hatten Arbeit, die Familie bezog keine staatlichen Hilfen mehr. Dann kam die Abschiebung. Mitschüler, Nachbarn und Arbeitgeber sind fassungslos.
In einem stillgelegten Teil des Seniorenheims Bergfried in Guderhandviertel sollten zehn Zimmer für eine barrierefreie Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. Das plante zumindest die Samtgemeinde Lühe, doch das Vorhaben wurde fürs erste auf Eis gelegt.
Die neuen Unterkünfte für Geflüchtete werden in Stades Ortschaft Haddorf stehen. In insgesamt 40 Containern gibt es Platz für 80 Personen. Ob sie jemals bezogen werden, ist aber ungewiss.
Viele Geflüchtete, zu wenig Unterkünfte: Weil die Situation in Buxtehude angespannt ist, plant die Stadt, auf dem Pioneer-Gelände Menschen unterzubringen. Allerdings in anderer Form, als ursprünglich geplant.
Auch in der Hansestadt werden Unterkünfte knapp. Zwei Sporthallen und eine ehemalige Saatgut-Halle geraten jetzt in den Fokus. So viele Ukraine-Flüchtlinge werden noch erwartet.
Bis vor zwei Monaten bestimmte der Krieg noch ihr Leben. Seitdem ist viel passiert im Leben der Ukrainer, die hier kurz nach ihrer Ankunft in Stade vorgestellt wurden. Da saßen sie noch hinter einer weißen Zeltplane.
Bundesweit soll die Bezahlkarte für Geflüchtete noch in diesem Jahr kommen. In Hamburg ist man schon weiter. Ein Pilotprojekt geht schon in wenigen Tagen an den Start.