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Mädchen (2) isst Cannabis-Reste im Park – Krankenhaus

Ein Drogentest reagierte bei dem Mädchen positiv auf Cannabis.

Ein Drogentest reagierte bei dem Mädchen positiv auf Cannabis. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Das Kleinkind findet die Rauschgift-Reste wohl auf dem Boden. Im Kindergarten benimmt sie sich merkwürdig.

Von dpa 07.10.2026, 14:05 Uhr
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Travemünde. Ein zwei Jahre altes Kleinkind hat in einer Parkanlage in Neumünster Cannabis-Reste gegessen und ist ärztlich behandelt worden. Wie die Polizei und die Stadt Neumünster mitteilten, hatten die Reste des Rauschgifts auf dem Boden gelegen und waren versehentlich gegessen worden. Der Vorfall ereignete sich in der vergangenen Woche.

Das Mädchen fiel im Kindergarten durch untypische Verhaltensweisen auf und wurde umgehend von der Mutter in ein Krankenhaus gebracht. Das Kind wurde dort ärztlich behandelt. Ein Test reagierte positiv auf Cannabis. Im Verlauf des Tages konnte die Zweijährige wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Die Stadt Neumünster sowie die Polizei rufen alle Eltern und Erziehungsberechtigten dazu auf, ihre Kinder sorgfältig zu beaufsichtigen. Weiterhin wird dringend empfohlen, Kinder davon abzuhalten, unbekannte Gegenstände vom Boden aufzunehmen oder in den Mund zu nehmen.

Zufallsfund: Sammler findet Cannabis statt Pilze

Auf der Suche nach Pilzen macht ein Mann einen ungewöhnlichen Fund: Auf einer Waldlichtung am Rande des Ostseebads Travemünde entdeckt der Pilzsammler am 1. Oktober eine Cannabisplantage. Das umzäunte Areal hat eine Größe von circa zehn mal zehn Metern und ist umgeben von Gebüsch und Bäumen, wie die Polizei mitteilt.

Die Cannabispflanzen wurden inzwischen von der Polizei entfernt. Einige Pflanzen werden nun im Labor auf ihren Wirkstoffgehalt untersucht. Die Untersuchung soll auch Aufschluss über das Alter der Pflanzen geben und darüber, wann sie angepflanzt wurden, so die Polizei weiter.

Bundesweit gilt seit dem 1. April 2024 eine Teillegalisierung von Cannabis. Seitdem dürfen Volljährige in begrenzter Menge Cannabis konsumieren und zu Hause für den Eigenbedarf anbauen. Zugelassene Anbauvereinigungen können seit dem 1. Juli 2024 unter Auflagen Cannabis anpflanzen und die Ernte an die Mitglieder des Vereins zum Eigenkonsum abgeben.

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