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Neue Notunterkunft für Flüchtlinge in Stade

In der Halle der Friedrich-Fröbel-Schule wird eine weitere Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet.

In der Halle der Friedrich-Fröbel-Schule wird eine weitere Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet.

Seit dem gestrigen Dienstagnachmittag wird eine zweite Notunterkunft in der Turnhalle der Friedrich-Fröbel-Schule eingerichtet. Unter der Leitung der Johanniter sollen bis zu 200 Flüchtlinge untergebracht werden.

Von Alexander Schulz Mittwoch, 28.10.2015, 11:13 Uhr

"Bis Donnerstagvormittag muss alles fertig sein", sagt Einsatzleiter Klaus Kramski. Die Betten für die Notunterkunft hat das Land Niedersachsen dem Landkreis zur Verfügung gestellt. Da kaum noch Feldbetten zur Verfügung stehen, wurden 100 Doppelhochbetten von IKEA beschafft, Modell Svärta. Diese sollen im Laufe des heutigen Mittwochvormittags aufgebaut werden. Beim Aufbau helfen neun Flüchtlinge aus Otterndorf, die sich freiwillig gemeldet haben.

Die Verpflegung für die neue Unterkunft liefert das Bildungswerk Cadenberge. Auch an der Friedrich-Fröbel-Schule wird das Gelände mit Bauzaun und Sichtschutz umzäunt. Ein Sicherheitsdienst wird rund um die Uhr vor Ort sein. Toilettenwagen und Zelte für Essensausgabe werden auf dem Hof vor der Halle aufgestellt.

In der Notunterkunft an der BBS laufen derzeit die Vorbereitungen den Schulbeginn am kommenden Montag. "Die Parkplatzsituation wird sicher nicht ohne Probleme ablaufen", sagt der stellvertretende Schulleiter Jörn Schulz. Er rät den Schülern dazu, Fahrgemeinschaften zu bilden.

Donnerstag erreichen die nächsten 150 Flüchtlinge im Zuge des Nothilfeersuchens des Landes Stade. Mehr über die zweite Notunterkunft und wie es nach den Ferien an den Schulen für Schüler und Flüchtlinge weitergehen soll, lesen Sie heute abend auf tageblatt.de und morgen im TAGEBLATT.

 

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