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So werden Einbrecher abgeschreckt

So werden Einbrecher abgeschreckt

Nächsten Mittwoch ist astronomischer Herbstanfang. Es ist bekannt, dass Einbrecher die kürzer werdenden Tage nutzen, um in Wohnhäuser einzusteigen und Erbstücke, Technik oder Bargeld erbeuten. Rechtzeitig möchte die Polizei im Landkreis Stade die Bürger mit ihrer neuen Vortragsreihe „Aktiv dem Einbruch vorbeugen“ für die Problematik sensibilisieren.

Von Karsten von Borstel Samstag, 19.09.2015, 15:34 Uhr

Svenja Wigger ist Beauftragte für Kriminalprävention bei der Polizeiinspektion Stade und gibt besorgten Mietern und Eigentümern kostenlose und neutrale Beratung rund um die Frage, wie die eigenen vier Wände sicherer werden können. Die Polizeioberkommissarin weiß also bestens um die Tricks und Methoden der Langfinger. Sie weiß aber auch, dass Einbrüche durch einfache Vorkehrungen vermieden werden können: Kippfenster schließen, Türen verriegeln, Schlüssel nicht achtlos unter die Türmatte legen.

„Wir wollen aufzeigen, dass es wirklich Sinn macht, sich zu schützen“, sagt Polizei-Sprecher Rainer Bohmbach. Denn die Verbrecher führten in der Regel kein schweres Geschütz auf, um in die Wohnungen einzusteigen. Fenster und Türen aufhebeln, Scheiben einschmeißen: größer sei das Repertoire der Diebe zumeist nicht. „Wir müssen zwischen organisierter Kriminalität und einzelnen Einbrechern unterscheiden“, erklärt Bohmbach. Es gebe einen Unterschied zwischen Banden, die systematisch vorgehen, und Beschaffungskriminalität in den Städten und Ortschaften. 

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