17.09.2016, 12:58
Strategiewerkstatt der Leader-Region
Leserbrief

OLDENDORF. Zur ersten Strategiewerkstatt der Leaderregion Kehdingen-Oste trafen sich am Freitag rund 30 Teilnehmer. Angeschoben wurden mehrere Projekte, unter anderem ein Konzept zur Barrierefreiheit und die Aufbereitung eines Wanderwegenetzes.

Im anschließenden Pressegespräch erklärten Lienhard Varoga vom Amt für regionale Landesentwicklung, Jascha Rohr vom Planungsbüro IPG und Martina Wagner, Leiterin der Geschäftsstelle der Leader-Region, die Schritte des neuen Leader-Prozesses.

Der Eindruck täusche, dass der Prozess diesmal nur schleppend in Gang komme. “Es gibt formale Prozesse, die ihre Zeit dauern“, erklärte Varoga. Zwar laufe die Förderperiode bereits seit 2014, doch zunächst habe sich die Leader-Region um die Aufnahme in das neue Programm bewerben müssen.

„Auf’s Land, ey!"

Ein Regionales Entwicklungskonzept musste geschrieben werden, das Anfang 2015 unter dem Titel „Auf’s Land, ey! – Wir bewegen was“ eingereicht wurde. Im Frühsommer 2015 habe die Region aufgrund des Konzeptes den Zuschlag erhalten. Das Institut für Partizipatives Gestalten (IPG) erhielt wiederum im März den Auftrag. „Erst dann ging die Arbeit richtig los“, so Jascha Rohr.

Seither habe es zwei Beratungstermine und Antragssprechtage gegeben, wo jeder, der eine Idee hat und einen Träger für diese, vorsprechen kann. Jährlich wird eine Strategiewerkstatt angeboten, bei der Projektideen auf Basis des regionalen Entwicklungskonzeptes gemeinsam weiterentwickelt werden. „Das ist ein Bonus von unserem Büro. Denn es ist unser Anspruch, über die sechs Jahre der Förderperiode einen Bogen zu spannen, um die Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und die Vernetzung im Blick zu behalten“, erläutert Rohr. Das sei schließlich die Voraussetzung gewesen, um den Zuschlag zu erhalten.

Für die laufende Förderperiode stehen 2,4 Millionen Euro für die Region bereit. Im Fokus stehen die Wirtschaft, der demografische Wandel und Natur, Klima und Energiewende. Dabei soll die Region als Ganzes betrachtet werden und Netzwerke gebildet werden. Bis Mitte 2018 müssen die ersten Gelder abgerufen sein.

Leserbrief



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