Umwelteinsatz in Nottensdorf nach Unfall mit Gefahrguttransport auf der B73
Am frühen Abend hat die Polizei die B73 voll gesperrt. Foto Vasel
Explosionsgefahr: Nach einem Verkehrsunfall in Hedendorf, bei dem am Mittag ein Gefahrguttransport durch einen Schwerlastkran beschädigt wurde, hat die Feuerwehr die B73 am Dienstagabend am Rastplatz Fischerhof in Nottensdorf voll gesperrt, um das hochgefährliche Lösungsmittel "Hexane" aus dem Tank des Gefahrguttransporters abzupumpen. Nach fünf Stunden konnten die Einsatzkräfte gegen 22 Uhr wieder einrücken.
Der Verkehr wurde über Hedendorf und Horneburg/Schragenberg umgeleitet. 55 Feuerwehrleute der Wehren aus Nottensdorf, Horneburg, Hedendorf, Neukloster, Zug I der Buxtehuder Feuerwehr und der Umweltzug des Landkreises waren vor Ort, mussten aber einen Sicherheitsabstand von etlichen Metern zum Gefahrguttransport einhalten, weil Explosionsgefahr bestand. Bis das Gefahrgut (15 Tonnen) abgepumpt war, musste die B73 zwischen Horneburg und Hedendorf voll gesperrt werden. Der gesamte Einsatz wird laut Polizeisprecher Rainer Bohmbach "sicherlich Kosten in Höhe von mehreren zehntausend Euro verursacht haben". Da zwischenzeitlich die Pumpe ausgefallen war, dauerte die Sperrung bis 22 Uhr.
Gegen Mittag hatte der Fahrer (25) eines Teleskop-Schwerlastkrans mit seinem Fahrzeug den beladenen Gefahrguttransporter gerammt – und beschädigt. Die Ortswehren Buxtehude (Zug II), Neukloster und Hedendorf sowie die Umweltgruppe rückten aus. Die Buxtehuder Polizei riegelte den Kreuzungsbereich von B 73 und Harsefelder Straße ab. Mehr lesen Sie im Abobereich von TAGEBALTT.de und am Mittwoch im TAGEBLATT.