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Die Musical Night bleibt ein Zuschauermagnet

Die Stars der Musical Night rockten die Halepagehnbühne. Foto Felsch

Die Stars der Musical Night rockten die Halepagehnbühne. Foto Felsch

Es ist und bleibt ein Publikumsrenner, jedenfalls in Buxtehude: Die Musical Night sorgte auch am Sonnabendabend im Halepaghentheater wieder für ein volles Haus.

Von Franziska Felsch Sonntag, 31.01.2016, 18:01 Uhr

m Ende sogar für eine kleine gemeinsame Tanzeinlage, die fast alle in den Reihen mitmachten, und immer noch wollte niemand nach Hause. Eigentlich hätte die Party weitergehen können, doch nach mehr als drei Stunden und jeder Menge Hits aus bekannten und weniger bekannten Musicals schloss sich, zum Leidwesen einiger schwer beeindruckter Fans, dann doch der Vorhang.

Trösten konnten sie sich mit der CD, die im Foyer verkauft wurde. Aber das ist natürlich etwas ganz anderes als die Live-Show, in der Männer in Nonnentracht, mit lila Perücke als Hippies oder im glitzernen Catsuit für die Abba-Showeinlage auftraten. Das Ensemble in Begleitung der Axel Törber Band servierte die Songs aus West Side Story, Sister Act, König der Löwen, Cabaret, Pipin, Jesus Christ Superstar, Abba, Rock of Ages, Tabaluga und vielen anderen Musicals mit jeder Menge Slapstickeinlagen und in schrillen Kostümen. Deimos Virgillito aus Italien verkörperte perfekt Udo Lindenberg und sorgte mit seinen Auftritten in den verschiedensten Rollen für Lacher. Sein englischer Kollege Simon Tunkin überzeugte als das Phantom gemeinsam mit seiner Partnerin Alexandra Gentzen. Tracy Plester und Cori Townsend bewiesen nicht nur überragendes Stimmtalent, sondern auch hervorragende tänzerische Qualitäten auf engstem Raum, denn auf der Bühne wirbelten die Musiker herum, die genauso viel Spaß an der Show hatten, wie überhaupt alle im Saal, oben auf der Bühne und unten in den Zuschauerreihen.

Es ging Schlag auf Schlag: Ein Musical-Medley jagte das nächste. Etwas weniger Tempo hätte aber zumindest der Moderation ganz gutgetan. Der Chef der Gruppe, Axel Törber, der auch Schlagzeug spielte, verpackte ziemlich viele Informationen in seine Ankündigungen. Auf der einen Seite war das interessant, auf der anderen einfach zu schnell, um sich alles zu merken. Aber da es hauptsächlich auf die Musik ankam, spielte das keine allzu große Rolle. Der zusammengestellte Ausschnitt aus der Welt der Musicals traf den Geschmack des Publikums, das zum Schluss stehend applaudierte. Als Dankeschön gab es mehrere Zugaben und eine kostenlose Kurzchoreographie zum Freddy Mercury Medley.

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