Flüchtlinge verlassen Notunterkunft
Die nächsten 113 Flüchtlinge ziehen in dieser Woche aus einer Notunterkunft (Sporthallen an den Berufsbildenden Schulen in Stade) in ihre neue Bleibe in Städten und Gemeinden.
Damit sinkt die Zahl der Bewohner in den Notunterkünften des Landkreises Stade auf ungefähr 450. Weitere Umzüge werden in der kommenden Woche folgen. Die formalen „Zuweisungen“ der Landesaufnahmebehörde dieser Woche sind für den gestrigen 2. Februar beziehungsweise den morgigen 4. Februar ausgestellt.
Rund zwei Drittel der Flüchtlinge werden in dieser Woche in Stade und Buxtehude untergebracht, die übrigen in den Gemeinden Jork und Drochtersen sowie den Samtgemeinden Oldendorf-Himmelpforten und Harsefeld. Am Dienstag endete zunächst für 14, am Donnerstag für weitere 99 Bewohnerinnen und Bewohner die Unterbringung in der Turnhalle. Die seit Oktober als Flüchtlinge direkt im Zuge der Amtshilfe für das Land Niedersachsen im Landkreis Stade aufgenommenen Menschen bekommen jetzt als Asylbewerber vom Kreis-Sozialamt die ihnen zustehenden finanziellen Leistungen. Frei verfügbare Geldleistungen und mehr Privatsphäre in der neuen Bleibe ermöglichen den Flüchtlingen nunmehr ein weitgehend selbstbestimmtes Leben. Unter bestimmten Voraussetzungen können sie Arbeit aufnehmen. Ihre Kinder sind verpflichtet, die Schule zu besuchen.