S-Bahn-Tragödie: Mann stirbt nach Unfall in Buxtehude
Die S3 stand eine Stunde kurz vor dem Buxtehuder Bahnhof.
In der Nacht von Sonnabend auf Ostersonntag ereignete sich in Buxtehude ein Unfall mit einer S-Bahn, bei dem ein 41-Jähriger starb. Keine Hinweise auf ein Fremdverschulden - Die Spurenlage lasse auf einen tragischen Unglücksfall schließen.
Der Zugführer war aus Hamburg kommend in Richtung Buxtehude unterwegs, als er in Höhe der Konrad-Adenauer-Allee im Scheinwerferlicht eine Person auf den Schienen sitzen sah. Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung kam der Zug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen, der Mann wurde von der S-Bahn erfasst und tödlich verletzt. Notarzt und Rettungsdienst konnten nur noch den Tod des Mannes aus Schleswig-Holstein feststellen. Der S-Bahn-Führer erlitt einen Schock. Warum sich das Opfer an den Gleisen aufhielt, ist derzeit noch unklar. In der Nähe des Unfallorts wurde ein Fahrrad gefunden, mit dem der Mann offenbar dort hingefahren war. Weitere Hintergründe des Geschehens liegen aber noch im Dunkeln. „Wir gehen nicht davon aus, dass es ein Suizid war“, sagte Polizeisprecher Rainer Bohmbach. Für ein Fremdverschulden gebe es bislang ebenfalls keine Hinweise. Die Spurenlage lasse auf einen tragischen Unglücksfall schließen. (bene/ham)