Ausschuss stimmt gegen Windräder
Das Unternehmen „Energie 3000 GmbH“ aus Alfstedt hat bei dem Rat der Gemeinde Kutenholz den Antrag auf gemeindliches Einvernehmen gestellt, bei der Fredenbecker Samtgemeinde den Flächennutzungsplan anzupassen, um im Windpark zwischen Aspe und Kutenholz zwei zusätzliche Windenergieanlagen aufstellen zu können. Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses zeigten mehrheitlich wenig Begeisterung und lehnten die Erweiterung mit vier zu drei Stimmen ab.
Das Unternehmen „Energie 3000 GmbH“ aus Alfstedt hat bei dem Rat der Gemeinde Kutenholz den Antrag auf gemeindliches Einvernehmen gestellt, bei der Fredenbecker Samtgemeinde den Flächennutzungsplan anzupassen, um im Windpark zwischen Aspe und Kutenholz zwei zusätzliche Windenergieanlagen aufstellen zu können. Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses zeigten mehrheitlich wenig Begeisterung und lehnten die Erweiterung mit vier zu drei Stimmen ab.
Als Grund für ihre Ablehnung nannten die Gegner im Ausschuss, dass sich der Abstand des Windparks mit den beiden zusätzlichen Windrädern zur Wohnbebauung deutlich verringern würde.
Die neuen Windenergieanlagen möchte „Energie 3000“ in Kooperation mit dem Windrad-Hersteller Enerkon bauen. Um einen Bau umsetzen zu können, ist eine Änderung des bestehenden Flächennutzungsplanes erforderlich. Wird das Projekt umgesetzt, werden in dem Windpark insgesamt 22 Windkraftanlagen stehen. „Durch die neuen Anlagen wird Aspe kein Schattenwurf beeinträchtigen“, machten die Antragsteller Horst Mangels und Matthias Litzau Werbung für ihr Vorhaben. „Die Asper sehen die Spargel zwar, aber sie werden keine Betriebsgeräusche hören.“ Ein Schallgutachten sei bereits erstellt worden.
Die CDU-Mitglieder mochten dem Vorhaben mehrheitlich nicht zustimmen. „Mit dem Bau verringert sich der Abstand zur Wohnbebauung von 1000 auf 800 Meter.“ Werner Schulz (SPD) meinte: „Stimmen wir dem Bau der Windanlagen zu, nehmen wir den Asper Bürgern jede Möglichkeit zur Erweiterung der Wohnbebauung.“ „Ich bin nicht gegen Windenergie, werde der Energiewende aber nicht um jeden Preis zustimmen“, machte Rose Schaub (Grüne) deutlich. Sie störe sich auch an der größeren Höhe der Anlagen. „Das verändert unser Landschaftsbild.“ Der Kutenholzer Gemeinderat entscheidet nun am 15. März.