Maritime Messe öffnet Tor in den Iran
Nach dem Ende der Sanktionen ist der Iran erstmals mit einem eigenen Länderpavillon auf der Weltleitmesse der maritimen Wirtschaft SMM in Hamburg vertreten. „Messen sind eine gute Plattform, um Kontakte zu knüpfen“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH. Zwischen dem 6. und 9. September 2016 präsentiert sich der Iran auf der SMM mit einer eigenen Fläche. „Wir stellen die Weichen für internationale Geschäftskontakte und eröffnen die Möglichkeit, iranische Unternehmen kennenzulernen“, so Bernd Aufderheide.
Nach dem Ende der Sanktionen ist der Iran erstmals mit einem eigenen Länderpavillon auf der Weltleitmesse der maritimen Wirtschaft SMM in Hamburg vertreten. „Messen sind eine gute Plattform, um Kontakte zu knüpfen“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH. Zwischen dem 6. und 9. September 2016 präsentiert sich der Iran auf der SMM mit einer eigenen Fläche. „Wir stellen die Weichen für internationale Geschäftskontakte und eröffnen die Möglichkeit, iranische Unternehmen kennenzulernen“, so Bernd Aufderheide.
Bereits im Dezember war eine Delegation der Hamburg Messe im Iran bei der maritimen Fachmesse Iranimex zu Gast. Der Aufenthalt wurde genutzt, um Besucher, Aussteller und Delegationen nach Deutschland einzuladen. „Es gibt ein reges Interesse seitens der iranischen Wirtschaft an europäischen Produkten“, sagt Bernd Aufderheide.
„Die SMM ist die wichtigste Plattform für Face-to-Face-Kontakte und Geschäftsabschlüsse in der maritimen Wirtschaft“, betont Hauke Schlegel, Geschäftsführer vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Nach dem Ende der Sanktionen habe das Land einen hohen Bedarf an Innovationen und neuen Schiffen. „Wir sehen ein großes Potenzial in der Zusammenarbeit mit dem Iran“, so Schlegel. Das Equipment und die Technologie für den Schiffbau würden nach wie vor aus Deutschland und Europa kommen. Aus diesem Grund sei der Iran für die Zuliefererbranche von zentraler strategischer Bedeutung, sagt der VDMA-Geschäftsführer.
Der Iran war viele Jahre vom Welthandel abgeschnitten. Die ersten Strafmaßnahmen waren vor mehr als drei Jahrzehnten von den USA verhängt worden. Mit der Umsetzung des Atomabkommens wurde im Januar 2016 ein Großteil der Sanktionen aufgehoben. Nach Angaben der staatlichen Reederei Islamic Republic of Iran Shipping Lines will der Iran bis zum Jahr 2020 rund 120 Milliarden Dollar investieren, um die landeseigene Schiffsflotte auszubauen.