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Mann nach Verpuffung in Haddorf schwer verletzt

Bei einer Verpuffung in der Stader Ortschaft Haddorf erlitt ein älterer Mann am Montagnachmittag schwere Verletzungen. Er kam im Rettungswagen ins Elbe Klinikum.

Von Daniel Beneke Montag, 30.01.2017, 19:00 Uhr

Gegen 15.45 Uhr hatte der 76-Jährige nach Polizeiangaben in seinem Einfamilienhaus an der Straße „Neuschnee“ versucht, eine Petroleum-Heizlampe zu befüllen. Offenbar verschüttete er dabei eine kleine Menge einer entzündlichen Flüssigkeit. Bei der Inbetriebnahme des Geräts kam es dann zu einer Verpuffung. Das Feuer sprang auf die Hose des Rentners über und führte zu großflächigen Brandwunden an seinen Beinen.

Eigentlich sollte der Verletzte mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Doch wegen des teilweise dichten Schneefalls habe der Hubschrauber nicht fliegen können, erklärte der stellvertretende Kreisbrandmeister Henning Klensang, der in der Nachbarschaft wohnt und deshalb einer der ersten Helfer war. Schließlich erfolgte der Transport ins Elbe Klinikum mit dem Rettungswagen.

Die Einsatzkräfte von Zug I der Stader Ortsfeuerwehr unterstützten den Rettungsdienst des Roten Kreuzes und die Notärztin bei der Erstversorgung des Opfers und halfen beim Aufräumen der Unglücksstelle.

Für sie gab es wenig zu tun, der Schaden im Haus war augenscheinlich gering. „Beim Eintreffen fanden die Einsatzkräfte kein offenes Feuer vor“, sagte der Stader Ortsbrandmeister Stephan Woitera.

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