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Blick in alte Welten

Einzigartig und schön: die Himmelsscheibe von Nebra.

Einzigartig und schön: die Himmelsscheibe von Nebra.

Die weltbekannte Himmelsscheibe von Nebra ist zu Recht ein Teil des Weltkulturerbes:

Dienstag, 02.02.2016, 14:32 Uhr

Obwohl in Mitteldeutschland geschaffen, repräsentiert sie mit der Nutzung von astronomischem und religiösem Wissen unter Verwendung von weither importierten Metallen wie Kupfer, Gold und Zinn in einzigartiger Weise, die vernetzte Kommunikation während der europäischen Bronzezeit.

Am Dienstag, 16. Februar, können sich Interessierte im Harburger Helms-Museum diesen wichtigen archäologischen Fund näher bringen lassen. Um 18 Uhr beginnt im Museum am Museumsplatz 2 der dritte Vortrag im Rahmen der Reihe „Himmel und Erde – Neues aus der Archäoastronomie“. Der Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle, Prof. Dr. Harald Meller, berichtet über die Scheibe, die als einer der wichtigsten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts gilt.

Zur Zeit ihrer Entstehung war Europa ein Netzwerk aus Ideen und gemeinsamen Wertevorstellungen, die zusammen mit den existenziell wichtigen neuen Gütern, Kupfer und Zinn, transportiert wurden. Die Himmelsscheibe repräsentiert nur einen von vielen Funden, die vom ungewöhnlichen Einfluss und Reichtum des mitteldeutschen Raumes innerhalb Europas zeugen. Der Vortrag bietet einen Überblick über die neuesten kulturgeschichtlichen und naturwissenschaftlichen Erkenntnisse sowie Grabungen der letzten Jahre, die zur Entschlüsselung der frühbronzezeitlichen Welt beitragen.

Der Eintritt zum Vortrag im Archäologischen Museum kostet 4 Euro, ermäßigt drei Euro. Anmeldung ist erforderlich unter 0 40 / 4 28 71 24 97. (cm)

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