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Kostenlose Beratung für Flüchtlinge

Gesellschaftliche Teilhabe oder Kontakt in die Heimat – für viele Flüchtlinge ist ein Smartphone unverzichtbar. Der Abschluss eines Mobilfunkvertrags führt aber oft zu Problemen, wie die Beratung der Verbraucherzentrale Niedersachsen zeigt. Die Hälfte aller im Projekt „Verbraucherschutz für Flüchtlinge“ durchgeführten Beratungen betrifft die Telekommunikation.

Dienstag, 21.02.2017, 16:56 Uhr

Gesellschaftliche Teilhabe oder Kontakt in die Heimat – für viele Flüchtlinge ist ein Smartphone unverzichtbar. Der Abschluss eines Mobilfunkvertrags führt aber oft zu Problemen, wie die Beratung der Verbraucherzentrale Niedersachsen zeigt. Die Hälfte aller im Projekt „Verbraucherschutz für Flüchtlinge“ durchgeführten Beratungen betrifft die Telekommunikation.

Seit September 2016 bietet die Verbraucherzentrale kostenlose Beratung für Flüchtlinge an. „Nach unseren Erfahrungen nutzen einige Mobilfunkanbieter die mangelnden Sprachkenntnisse aus, um Flüchtlingen einen Vertrag aufzuschwatzen“, erklärt Projektkoordinator Marvin Momberg. Da hier meist nicht ordnungsgemäß über das Widerrufsrecht belehrt wurde, könnten Verträge, die außerhalb des Shops abgeschlossen wurden, widerrufen und entstandene Kosten zurückgefordert werden.

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