TNotaufstieg im Kreidesee: Taucherin muss in Spezialklinik
Während die ansprechbare Patientin im Rettungswagen erstversorgt wurde, landete der ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 26“. Foto: Lange
Am Kreidesee in Hemmoor herrscht reges Treiben, als plötzlich eine Frau aus 20 Metern Tiefe auftaucht und dringend Hilfe benötigt.
Hemmoor. Am Pfingstsonntag ist es am Kreidesee in Hemmoor (nahe B73 im Kreis Cuxhaven) zu einem Tauchunfall gekommen. Gegen 13 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert, nachdem eine 50-jährige Taucherin aus Achim (Landkreis Verden) aus bislang ungeklärter Ursache einen Notaufstieg aus rund 20 Metern Tiefe durchführen musste.
Ein Rettungswagen traf nur wenige Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort ein. Die Frau war ansprechbar und wurde umgehend medizinisch erstversorgt.
Da eine Behandlung in einer Druckkammer erforderlich war, wurde zusätzlich der ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 26“ aus Sanderbusch angefordert.
Zahlreiche Taucher auf dem Weg zum Einstieg in den Kreidesee. Foto: Lange
Transport mit Rettungshubschrauber nach Halle
Während sich der Hubschrauber im Anflug befand, brachte der Rettungsdienst die Patientin zum Hubschrauberlandeplatz an der Johann-Heinrich-Hagenah-Straße. Dort wurde die Versorgung der Taucherin fortgesetzt. Rund 20 Minuten später landete der Rettungshubschrauber und übernahm die Frau.
Anschließend wurde sie in das Zentrum für Hyperbarmedizin des Universitätsklinikums Halle (Saale) geflogen, wo die weitere Behandlung in einer Therapiedruckkammer erfolgte.
Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen am Kreidesee
Über das Pfingstwochenende halten sich vor Ort rund 1000 Taucherinnen und Taucher am und im Kreidesee Hemmoor auf. Der aktuelle Vorfall war in diesem Jahr der erste registrierte Tauchunfall.
Die genaue Ursache des Unfalls war zunächst unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen
Nachbarkreise
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Die Sicherheitsmaßnahmen am Kreidesee gelten als umfangreich. An Wochenenden und Feiertagen ist ein eigener Wach- und Rettungsdienst der Tauchbasis im Einsatz. Dieser überwacht das gesamte Gelände, kontrolliert die Ausrüstung der Taucherinnen und Taucher sowie die Einhaltung der vorgeschriebenen Tiefengrenzen. Zudem gelten strenge Tauchregeln, um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.
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