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TPonton losgerissen: Feuerwehr und DLRG auf der Este im Einsatz

Ein losgerissener Steg hat im Alten Land für Ärger gesorgt.

Ein losgerissener Steg hat im Alten Land für Ärger gesorgt. Foto: Hellwig

Alarm im Alten Land: Ein Bootssteg treibt in der Este in Richtung Buxtehude. Feuerwehr und DLRG rücken aus.

Von Andre Hellwig und Britta Feindt Dienstag, 13.01.2026, 12:12 Uhr

Altes Land. Am Dienstag gegen 8.43 Uhr hat ein Zeuge von einer Brücke einen losgerissenen Steg entdeckt, der auf der Este im Alten Land trieb. Feuerwehr und DLRG wurden alarmiert, um den mehr als zehn Meter langen Ponton zu sichern.

Mit mehreren Booten fuhren die Einsatzkräfte auf die etwa acht Grad kalte Este. Ein DLRG-Retter wurde auf den schneebedeckten Steg gebracht. Mittels Stangen und Seilen bugsierten die Einsatzkräfte den Anleger in einen Seitenarm des Flusses. An Land mussten Teile des Buschwerks entfernt werden.

Zwei Trecker ziehen den Steg in Buxtehude an Land

Später zog die Feuerwehr den Steg mit Hilfe von zwei Traktoren auf Höhe Buxtehude-Neuland durch das Schilfrohr aus dem Wasser und befestigte ihn. Wo sich der Ponton losgerissen hat, ist aktuell noch unklar.

Am Timmendorfer Strand hatte sich 2024 eine mehrere Hundert Tonnen schwere Plattform mit einem Kran darauf losgerissen. Der Arbeitsponton verkeilte sich unter dem Rohbau der Seebrücke.

Einen weiteren Fall gab es im Jahr 2019 im Alten Land. In Neuenschleuse hatte sich im Hafen eine Steganlage auf die Rückseite gedreht, mehrere Boote waren damals unter ihr verkeilt. Der Schaden ging in die Tausende. (mit dpa)

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