TRauchschwaden in Buxtehude: Passantin verhindert Schlimmeres
Am Fensterrahmen ist der schwarze Ruß der starken Rauchentwicklung deutlich zu sehen. Foto: Wisser
Im Wohngebiet an der Reeperbahn brennt es in einer Dachgeschosswohnung. Unklar bei der Alarmierung: Sind noch Bewohner im Haus?
Buxtehude. Feueralarm am Freitagmorgen: In Buxtehude ist die Feuerwehr um 8.50 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in der Reeperbahn gerufen worden. Wie Polizeisprecher Rainer Bohmbach meldet, habe eine aufmerksame Passantin Alarm geschlagen. Sie hatte von der Straße aus den Rauch aus dem Fenster im Dachgeschoss bemerkt. Es habe eine starke Rauchentwicklung gegeben, so Bohmbach.
Als die ersten Einsatzkräfte von Polizei und beiden Zügen der Feuerwehr Buxtehude am Brandort eintrafen, befanden sich keine Bewohner mehr in den vier zum Haus gehörenden Wohnungen. Laut Polizei sind die Bewohner einer Erdgeschosswohnung von der Feuerwehr herausgeklingelt worden.
Die 51-jährige Bewohnerin der ausgebrannten Wohnung sei nicht zu Hause gewesen. Dies war bei der Einsatzalarmierung, die von der Stader Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zwischenzeitlich hochgestuft worden war, noch unklar.
Hoher Sachschaden, keine Verletzten
Verletzt wurde bei dem Brand niemand. „Durch den schnellen Einsatz der circa 30 eingesetzten Feuerwehrleute konnte der Brand in der Wohnung dann schnell gelöscht werden, bevor er sich im Haus weiter ausbreiten konnte“, berichtet Bohmbach.
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Brandermittler und Polizeibeamte des Polizeikommissariats Buxtehude haben noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Genaue Ergebnisse seien erst in der kommenden Woche nach weiteren Ermittlungen zu erwarten.
Den Schaden in der Brandwohnung gibt die Polizei mit mehreren 10.000 Euro an. (pm/tip)
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