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Kommunalwahl

TSPD Jork will zwei große Projekte auf den Weg bringen

Das sind die Kandidaten der SPD für die Kommunalwahl 2026.

Das sind die Kandidaten der SPD für die Kommunalwahl 2026. Foto: SPD Jork

Das Soziale gehört für die SPD Jork weiter zum Markenkern. In diesem Bereich wollen die sieben Kandidaten einiges erreichen.

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Von Björn Vasel
13.08.2026, 11:10 Uhr

Jork. Aus Liebe zu Jork treten sie an. Die SPD Jork schickt am 13. September sieben Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen. Angeführt wird die Liste von dem Fraktionsvorsitzenden Christian Au (51) aus Estebrügge, der sich als Rechtsanwalt vor allem im Sozialrecht einen Namen gemacht hat. Auf Platz 2 folgt Elena Lütjen. Die 47-jährige Wirtschaftsprüferin wohnt in Jork-Königreich.

Auf Platz 3 steht der Mineraloge Ulrich Hedicke; der 62-Jährige aus Estebrügge ist parteilos. Die 52-jährige Johanna Köhne, Buchhalterin aus Jork, geht für ihre Partei auf Platz 4 ins Rennen. Ihr folgt der Zollbeamte i. R., Harald Reiche (71) aus Jork. Der Ratsherr und Logistiker Amadu Wurie Jalloh (58) aus Könkigreich tritt erneut an. Die IG Metall-Gewerkschaftssekretärin Ina von Husen (48) komplettiert aus Jork das Team.

Speeddating schafft Bürgernähe

In der Altländer Festhalle in Jork suchten die Kandidaten bereits den direkten Austausch mit den Wählern. „Das Speeddating ist ein tolles Format, das echte Bürgernähe herstellt“, betont Johanna Köhne, stellvertretende Vorsitzende der SPD Jork. Im Fokus standen vor allem konkrete Themen aus dem Alltag der Menschen in Jork. Das sei ein Signal für Transparenz, Beteiligung und Bürgernähe.

Speeddating mit den SPD-Kandidaten in der Altländer Festhalle.

Speeddating mit den SPD-Kandidaten in der Altländer Festhalle. Foto: SPD Jork

Diese Themen habe sich die Partei auch in ihrem Wahlprogramm zu eigen gemacht, so Ina von Husen. „Jork braucht bezahlbaren Wohnraum für alle Generationen“, betont die kommissarische Vorsitzende der SPD Jork. Die Sozialdemokraten werden sich weiter nicht nur für bezahlbaren, sondern auch barrierefreien Wohnraum einsetzen.

Mehrgenerationenwohnen, Tiny Parks und die Umnutzung der alten Grundschule am Westerminnerweg bieten Chancen für eine lebendige Ortsentwicklung. Gleichzeitig wollen die Genossen Räume für Vereine schaffen und die Nahversorgung - insbesondere in Estebrügge und Königreich - sichern.

Bus-Anbindung zur S-Bahn in Neukloster

Alle Teile der Gemeinde Jork müssten besser an den ÖPNV angeschlossen werden. Notwendig sei auch eine direkte Bus-Anbindung an die S-Bahn in Neukloster. Der Ausbau barrierefreier Haltestellen sowie die Stärkung von AST und ElbMobil müsse vorangetrieben werden. Der Wunschausstieg in den Abendstunden soll dauerhaft gesichert werden. Das Radwegekonzept wolle die SPD konsequent umsetzen und durch Fahrradabstellanlagen sowie Stadtrad-Angebote ergänzen.

Pflegeheim und Schwimmbad für Jork

Notwendig sei - angesichts der bestehenden Versorgungslücke - auch der Bau eines weiteren Pflegeheims in Jork. Mit derzeit 6,93 stationären Pflegeplätzen pro 1000 Einwohner liegt Jork deutlich unter den empfohlenen Richtwerten.

Des Weiteren wolle sich die SPD weiter für verlässliche Kinderbetreuung einsetzen. Die Forderung nach einem neuen Gewerbegebiet unterstütze die Partei. Damit nicht genug: Es gelte, einen Investor für ein Hostel zu finden. Dieses könne Begegnung ermöglichen, regionale Wirtschaft stärken und junge Menschen anziehen.

Stichwort Jugendliche: Die Partei setze sich für altersgerechte Freizeit- und Beteiligungsangebote sowie Erhalt und Ausbau öffentlicher Treffpunkte jenseits von Vereinsstrukturen ein. Die Spiel- und Freizeitflächen wollen die SPD gemeinsam mit Jugendlichen weiterentwickeln.

Das Ehrenamt solle auch durch Bereitstellung geeigneter Räume und Infrastruktur gestärkt werden.

Die SPD werde sich auch für Gemeinschaftspraxen und Medizinische Versorgungszentren in der Kommune einsetzen. Umwelt- und Klimaschutz sowie der Erhalt der Kulturlandschaft sind weitere Themen auf der Agenda. Für die SPD seien ein Schwimmbad, vor allem mit Blick auf die Kinder und das Schwimmenlernen, und Gesundheitsvorsorge in Jork weiter eine Zukunftsaufgabe. Es müsse weiter nach Förder- und Kooperationsmöglichkeiten gesucht werden. Aktuell sei es nicht finanzierbar.

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Das sind die Kandidaten der SPD für die Kommunalwahl 2026. Foto: SPD Jork

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