TSchwerer B73-Unfall wirkt sich auf Berufsverkehr aus – Zwei Verletzte
Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatten beide Fahrer ihre Fahrzeuge bereits selbstständig verlassen. Foto: Jürgen Lange
In Hechthausen kracht es am frühen Donnerstagmorgen. Ein Bayer muss verletzt ins Stader Elbe Klinikum. Die Bundesstraße ist stundenlang gesperrt.
Hechthausen. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind am Donnerstag gegen 4.40 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B73 in Höhe der Löhbergerstraße in Hechthausen alarmiert worden. Bei dem Zusammenstoß zweier Autos wurden beide Fahrer verletzt. Die Bundesstraße musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte ein 59-jähriger Autofahrer aus Hechthausen mit seinem VW Passat von der Löhbergerstraße nach links auf die B73 in Richtung Stade abbiegen. Dabei übersah er offenbar einen 26-jährigen Autofahrer aus Vilshofen an der Donau in Bayern, der mit seinem Skoda Fabia auf der B73 in Richtung Hemmoor unterwegs war. Im Einmündungsbereich kam es zu einem heftigen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Ersthelfer kümmern sich um die Fahrer
Nachfolgende Verkehrsteilnehmer alarmierten umgehend die Rettungskräfte und kümmerten sich bis zu deren Eintreffen um die Unfallbeteiligten. Da zunächst gemeldet worden war, dass Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt seien, wurde zusätzlich die Feuerwehr Basbeck mit schwerem Rettungsgerät alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich die Lage jedoch bereits entschärft: Beide Fahrer waren nicht eingeklemmt und hatten ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen. Sie wurden anschließend von Notarzt und Rettungsdienst versorgt.

Nach dem Zusammenstoß zweier Autos auf der B73 in Hechthausen sicherten Einsatzkräfte die Unfallstelle. Die Bundesstraße war voll gesperrt. Foto: Jürgen Lange
B73 für mehrere Stunden voll gesperrt
Die Feuerwehr sperrte die B73 vollständig, leuchtete die Einsatzstelle aus, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und stellte den Brandschutz sicher. Die beiden Unfallfahrzeuge sowie zahlreiche Trümmerteile blockierten die Fahrbahn vollständig.
Aufgrund des einsetzenden Berufsverkehrs wurde eine Umleitung ab Hechthausen und Bornberg über die Bornbergerstraße eingerichtet. Anwohner bemängelten während der Sperrung, dass einige Autofahrer die Umleitungsstrecke mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit befuhren und sich nicht an die dort vorgeschriebenen 30 Kilometer pro Stunde hielten.
Beide Fahrer kommen ins Krankenhaus
Nach der Erstversorgung wurde der 59-jährige Hechthausener mit leichten Verletzungen in das Krankenhaus Land Hadeln nach Otterndorf gebracht. Der 26-jährige Skoda-Fahrer aus Vilshofen kam ebenfalls leicht verletzt zur weiteren Untersuchung in das Elbe Klinikum nach Stade.
An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden. Die genaue Schadenshöhe war zunächst nicht bekannt.
Aufwendige Aufräumarbeiten nach dem Unfall
Nach Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme sammelten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Trümmerteile von der Fahrbahn. Anschließend wurden die beiden beschädigten Fahrzeuge durch den ADAC-Abschleppdienst abtransportiert.
Die B73 wurde von der Firma Behrens & Behrens aus Scheeßel mit einem speziellen Nassreinigungsfahrzeug gereinigt. Nachdem sämtliche Aufräum- und Reinigungsarbeiten abgeschlossen waren, konnte die Bundesstraße gegen 7.10 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Hechthausen, Klint und Basbeck sowie Gemeindebrandmeister Björn Müller und sein Stellvertreter Malte Schimmelpfennig. Außerdem waren ein Notarzt aus Cadenberge, ein Rettungswagen und ein Notfallkrankentransportwagen des Cuxland-Rettungsdienstes aus Hemmoor, die Polizei Hemmoor sowie der ADAC-Abschleppdienst an der Einsatzstelle.
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