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Wieder Autoaufbrüche in Stade: Diebe mit gestohlener EC-Karte auf Shopping-Tour

Aus einem unverschlossenen Auto konnten die Diebe ein volles Portemonnaie entwenden. (Symbolbild)

Aus einem unverschlossenen Auto konnten die Diebe ein volles Portemonnaie entwenden. (Symbolbild) Foto: picture alliance / dpa

Die Serie reißt nicht ab: Erneut haben sich in Stade Kriminelle an Autos zu schaffen gemacht. In einem Fall hatten die Diebe besonders leichtes Spiel.

Von Redaktion 23.10.2026, 14:05 Uhr
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Stade. 23 Autoaufbrüche: Das ist die traurige Polizei-Bilanz des vergangenen Wochenendes. Am Mittwochabend schlugen Autoknacker erneut zu.

Zwischen Mittwochabend, 18 Uhr, und Donnerstagmorgen, 6 Uhr, haben Unbekannte im Knöterichweg in Stade-Haddorf ein Auto aufgebrochen.

Wie Polizeisprecher Daniel Kraus am Freitag mitteilt, brachen der oder die Diebe „auf bisher unbekannte Art“ eine Mercedes-A-Klasse auf. „Aus dem Auto entwendeten die Diebe 30 Euro, welche in der Mittelkonsole abgelegt waren. Deutlich einfacher hatten sie es nur wenige Meter entfernt“, sagt Kraus.

In derselben Straße stand ein unverschlossenes Auto. Aus dem 3er-BMW wurde am selben Abend, in der Zeit von 21 bis 23 Uhr, eine Geldbörse entwendet.

Diebe bezahlen 13-mal mit entwendeter EC-Karte

„In dem Portemonnaie befanden sich der Ausweis des 41-jährigen Autobesitzers und neben seinem Führerschein auch eine EC-Karte“, so Kraus.

Innerhalb einer Stunde nach dem Diebstahl sei die Karte 13-mal benutzt worden – jedes Mal für Beträge in Höhe 10 zehn bis 25 Euro. Zeugenhinweise zu den Taten nimmt die Polizei Stade unter 0 41 41/10 20 entgegen.

Warum konnten die Täter die EC-Karte ohne PIN-Nummer verwenden?

Dass die Diebe die EC-Karte so häufig verwenden konnten, hängt mit dem kontaktlosen Bezahlen zusammen. Laut Sparkasse.de ist die Eingabe der PIN-Nummer beispielsweise beim kontaklosen Bezahlen von Einkäufen unter 50 Euro nicht nötig. Man benötigt bei Einkäufen unter 50 Euro nur dann die PIN, wenn man in Summe den von der EU regulierten Maximalbetrag in Höhe von 150 Euro überschreitet.

Serie an Autoaufbrüchen reißt nicht ab

Zwischen Donnerstag (15. Oktober) und Sonntag (18. Oktober) wurden in Stade sechs Autos aufgebrochen. Nur in einem Fall hatten die Täter Erfolg: Aus einem der Autos wurde eine Bluetooth-Box entwendet.

In Buxtehude haben Kriminelle in der Zeit von Freitagabend bis Sonntagmittag sogar 17 Autos im Stadtgebiet geknackt. Die Beute-Bilanz: Aus zwei Fahrzeugen entwendeten sie eine Handtasche und ein Laptop.

Übersicht: Autoaufbrüche in den vergangenen Wochen

  • In der vergangenen Woche wurden mehrere Autos in der Stader Innenstadt aufgebrochen. Zwei Wagen waren nicht abgeschlossen; die Diebe hatten leichtes Spiel. In einem Fall konnten die Unbekannten eine Geldbörse samt EC-Karte entwenden, in einem Fall gingen sie leer aus.

  • Am Wochenende zuvor (9./10. Oktober) schlugen die Diebe in Stade im Kehdingertorswall, der Klaus-Grothe-Straße und der Neubourgstraße zu. Dabei erbeutet sie zwei Geldbörsen.

  • In der Harburger Straße, Theodor-Heuss-Straße sowie in der Straße Melkerstieg in Buxtehude wurden zudem sieben Autoaufbrüche angezeigt. Die Kriminellen gingen in vier Fällen leer aus - aus den anderen drei Autos wurden eine Sonnenbrille, Feuerzeuge und eine Geldbörse gestohlen.

  • Ende September nahm die jüngste Serie Fahrt auf. Auffällig bei den damals dokumentierten Taten rund um die Stader City: In drei Fällen wurden Autos mit Farbe besprüht, an vier Autos wurden die Reifen zerstochen. Gestohlen wurden aus drei aufgebrochenen Autos Papiere, Ausweise, eine geringe Menge Bargeld und Bankkarten.

(tom/tip/pm)

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