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TErsatzverkehr für die S5: Bauarbeiten zwischen Stade und Neugraben

Ersatzverkehr für die S5: Bauarbeiten zwischen Stade und Neugraben

An den S-Bahn-Gleisen zwischen Stade und Neugraben wird wieder gebaut. Das führt zu Einschränkungen im Betrieb der S5. Zusätzlich wird am Sonntag bei der Hamburger Hochbahn gestreikt.

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Von Anke Settekorn
Freitag, 20.03.2026, 07:30 Uhr

Landkreis. Noch bis April finden an der Bahnstrecke der S5 Gleisbauarbeiten statt. Zwischen Stade und Neugraben kommt es deshalb in den Abendstunden immer wieder zu Einschränkungen im S-Bahn- und Regionalverkehr.

Die S-Bahn Hamburg kündigt auf ihrer Homepage an, dass am am 22. und 23. März 2026 zwischen Stade und Neugraben ein abendlicher Ersatzverkehr für die S5 eingerichtet ist.

Ersatzbusse fahren statt der S5

Sonntag, 22. März, fahren die ersten Busse in Buxtehude und Stade jeweils um 22.10 Uhr los. Der Ersatzverkehr gilt bis Betriebsende.

Anders am Montag, 23. März: Hier ist eine Sperrung der Gleise in den frühen Morgenstunden notwendig. Von Stade in Richtung Neugraben wird der S-Bahn-Verkehr um 3.50 Uhr auf Busse umgestellt.

Haltestellen: Hier fahren die S5-Busse los

Neugraben: In Richtung Stade ab Busbahnhof/Steig A/1-6.

Fischbek: In Richtung Stade und Neugraben ab An de Geest.

Neu Wulmstorf: In Richtung Stade und Neugraben ab Hauptstraße.

S Neu Wulmstorf: In Richtung Stade und Neugraben ab Bahnhof.

Buxtehude: In Richtung Stade und Neugraben ab Bahnhof Buxtehude (Süd).

Neukloster: In Richtung Stade und Neugraben ab Pfingstmarkt.

Horneburg: In Richtung Stade und Neugraben ab Bahnhof.

Dollern: In Richtung Stade und Neugraben ab Altländer Straße/B73.

Agathenburg: In Richtung Stade ab Hauptstraße 13, in Richtung Neugraben ab Feldstraße.

Stade: In Richtung Neugraben ab Bahnhof, Bussteig 3.

Keine S5 zwischen Altona und Sternschanze

Wegen Brückenbauarbeiten fahren noch bis Sonntag, 29. März, zwischen Altona und Sternschanze Busse statt S-Bahnen. Die Fahrzeit kann sich um 20 Minuten verlängern.

Montag bis Freitag: Zu den Hauptverkehrszeiten fahren die S1 (zwischen Berliner Tor und Poppenbüttel) und die S2 (zwischen Berliner Tor und Bergedorf) im 5-Minuten-Takt.

Die S5 wird über Jungfernstieg umgeleitet. Die S7 fährt als S2 zwischen Sternschanze und Aumühle.

Zweiwöchige Sperrung der S5-Strecke geplant

Im Mai 2026 müssen sich Fahrgäste der S5 und S3 voraussichtlich auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Wie die S-Bahn Hamburg auf ihrer Homepage ankündigt, sind vom 10. bis 23. Mai Bauarbeiten zwischen Wilhelmsburg und Neugraben geplant. In dieser Zeit sollen Ersatzbusse zwischen den S-Bahn-Haltestellen verkehren.

Streik in Hamburg am Sonnabend, 21. März

Wer am Sonnabend und Sonntag, 21./22. März, in Hamburg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, muss mehr Zeit einplanen: Bei der Hamburger Hochbahn wird gestreikt. Das hat die Gewerkschaft Verdi während des Warnstreiks am Donnerstag bekannt gegeben.

Denn erst am Donnerstag standen Busse und U-Bahnen in Hamburg wegen eines Warnstreiks still.

Das wird auch diesmal der Fall sein. „Die Hochbahn wird auch von Samstag, 21. März, 3 Uhr, bis Sonntag, 22. März, 3 Uhr, bestreikt“, teilt der Verkehrsbetrieb auf seiner Homepage mit.

S-Bahn und Fähren der HADAG nicht betroffen

Fahrgäste sollten nach Möglichkeit auf S-Bahnen ausweichen, da diese – ebenso wie die Fähren der HADAG – nicht vom Streik betroffen sind Die hvv-App, hvv-switch-App und hvv.de informieren darüber, welche Linien fahren.

KVG-Busse fahren

Auch bei der KVG im Landkreis Stade wird nicht gestreikt.

Fahrplan prüfen

Die Hamburger Hochbahn bittet Fahrgäste, ihre Fahrt vor Fahrtantritt in der Fahrplanauskunft in den hvv-Apps oder auf hvv.de zu prüfen und gegebenenfalls auf andere Verkehrsangebote auszuweichen. „Fahrten, die trotz des Streiks geleistet werden können, werden dort angezeigt und sind auch per Echtzeit abrufbar“, teilt der HVV mit.

Was die Streikenden fordern

Ende Februar waren Hochbahn und VHH bereits für 48 Stunden bestreikt worden. Die Tarifverhandlungen zwischen Verdi und der Hochbahn waren zuletzt erneut ohne Einigung geblieben. Die Gespräche sollen am kommenden Montag und Dienstag fortgesetzt werden.

Die Hochbahn hatte zuletzt nach eigenen Angaben ein verbessertes Angebot vorgelegt, das bis zu 8,1 Prozent mehr Entgelt im Monat in mehreren Schritten vorsah - bei einer Laufzeit von 30 Monaten.

Verdi wiederum hat seine Forderungen reduziert und für die Beschäftigten eine Entgeltsteigerung von 3,4 Prozent - mindestens aber 150 Euro - bei einer Laufzeit von zwölf Monaten verlangt. Trotzdem kam es zu keiner Einigung. (mit dpa)

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