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Handball

TBSV testet gegen den deutschen Meister: Fehler gnadenlos bestraft

Buxtehudes Anika Hampel erzielte gegen Zwickau sieben Tore.

Buxtehudes Anika Hampel erzielte gegen Zwickau sieben Tore. Foto: Iso Jürgens

Der BSV bestreitet den letzten Härtetest vor dem Beginn der Pflichtspiele im DHB-Pokal und in der Handball-Bundesliga. Dem deutschen Meister kann Buxtehude Paroli bieten.

Von Redaktion 16.08.2026, 16:57 Uhr

Buxtehude. Das letzte Wochenende der Vorbereitung des Buxtehuder SV auf die Saison 2026/27 in der Handball-Bundesliga stand im Zeichen des jährlichen Nelken-Cups der HSG Blomberg-Lippe. Am Samstag traf der BSV auf den deutschen Meister im Halbfinale und verlor mit 27:32. Das Spiel um Platz drei gewann Buxtehude mit 33:29 gegen den BSV Sachsen Zwickau.

So lief es gegen den deutschen Meister

HSG Blomberg-Lippe - Buxtehuder SV 32:27 (15:12). Der BSV startete denkbar schlecht ins Halbfinale und kassierte nach 90 Sekunden bereits eine frühe Zeitstrafe. Schnell stand es 1:5. Aber Buxtehude wachte auf und gestaltete die Partie jetzt ausgeglichener.

Der BSV traf zum 5:5 und hielt auch beim 8:8 noch gut mit. Kurz vor der Pause setzte sich der Meister ab. Blomberg bestrafte jeden noch so kleinen Fehler gnadenlos. Die Erfahrung musste die Mannschaft von Jonas Schlender mit zunehmendem Spielverlauf machen.

Immer wieder setzte sich Blomberg etwas ab und Buxtehude fand Antworten, um zu verkürzen. Ein 2:7-Lauf von 20:23 auf 22:30 entschied die Partie zugunsten der Turniergastgeberinnen.

BSV: Nikki van der Vorst, Sophie Fasold – Maj Nielsen (5), Aida Mittag, Lilli Frey (1), Paula Mews (1), Anika Hampel (2), Enna Oberländer (2), Johanna Andresen (2), Nele Franz (2), Christin Kaufmann (3), Fleur Schouten (3), Isa Ternede (2), Carina Senel (1), Lin Lück, Ruslana Litvinov (3).

So lief es gegen Zwickau

Buxtehuder SV - BSV Sachsen Zwickau 33:29 (18:15). Buxtehude machte gegen Zwickau sofort Tempo. Nach neun Minuten standen bereits neun Treffer (9:5) auf Buxtehuder Seite - angeführt von einer stark beginnenden Ruslana Litvinov mit drei Toren und zwei Assists.

Bis auf sieben Treffer setzten sich die Buxtehuderinnen ab, ehe mehrere Zeitstrafen dazu führten, dass der Vorsprung schmolz. Beim 17:10 vor der Pause hatte der BSV die Möglichkeit, das Spiel vorzuentscheiden. Aber eine Reihe von technischen Fehlern brachte Zwickau wieder näher heran. Mit dem Wiederanpfiff war die Führung fast eingebüßt. Es stand nur noch 20:19.

Trainer Jonas Schlender griff ein, zeigte taktische Verhaltensweisen auf und versuchte es mit vier Rückraumspielerinnen. Mit einem Schlussspurt setzten sich die Norddeutschen ab und holten sich den dritten Platz beim Nelken-Cup 2026.

BSV: Oliwia Kaminska, Sophie Fasold – Maj Nielsen (3), Aida Mittag, Lilli Frey (3), Paula Mews, Anika Hampel (7), Enna Oberländer, Johanna Andresen (1), Nele Franz (3), Christin Kaufmann (5), Fleur Schouten (2), Isa Ternede, Lin Lück, Lucy Strauchmann (4), Ruslana Litvinov (5).

So fällt das Fazit des Trainers aus

„Wir haben sicher nicht unser bestes Spiel gegen Blomberg gemacht, aber mit dem Endergebnis an sich bin ich zufrieden“, sagt Jonas Schlender zum Turnierwochenende. Über das Wochenende insgesamt habe der BSV wieder wichtige Entwicklungsschritte gemacht.

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Der BSV hat viele taktische Varianten ausprobiert, in verschiedenen Formationen gespielt, um Eindrücke zu gewinnen. „Da kann ein Bruch auch mal vorkommen und das ist in Testspielen in Ordnung. In einer Woche muss das dann etwas besser aussehen“, sagt Schlender.

Am kommenden Wochenende, 23. August, 15 Uhr, startet die Saison mit dem Spiel der 1. DHB-Pokalrunde beim VfV Spandau.

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