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Wasserstoffnetz

Baubeginn: Was jetzt hier in Moorburg entsteht

Blick auf die Baustelle des Wasserstoff-Anlagenparks.

Blick auf die Baustelle des Wasserstoff-Anlagenparks. Foto: Christian Charisius/dpa

Dort, wo einst das Kohlekraftwerk stand, geht’s jetzt um die Energiewende. Es entsteht ein Anlagenpark - und schon nächstes Jahr soll geliefert werden.

Von dpa 20.08.2026, 12:55 Uhr
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Hamburg. Auf dem Gelände des früheren Kohlekraftwerks Moorburg haben die Hamburger Energienetze mit dem Bau eines Wasserstoff-Anlagenparks begonnen. Das teilte der städtische Netzbetreiber mit. Die Energienetze lassen in Moorburg im Hamburger Südwesten unter anderem eine Gasdruckregelanlage, eine Verdichterstation und eine Einspeiseanlage errichten. Das Unternehmen nennt den Anlagenpark H2-Connector. 

„Der H2-Connector wird eine grüne Schaltstelle für Wasserstoff, das bundesweite Netz und unsere Fabriken und Industrie im Hafen“, sagte Hamburgs Energiesenatorin Katharina Fegebank (Grüne).

Auf dem Gelände des früheren Kraftwerks wird bereits seit Dezember vergangenen Jahres ein 100-Megawatt-Elektrolyseur errichtet. Ein Elektrolyseur spaltet mit Strom Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. 

Der erzeugte Wasserstoff soll künftig in ein Industrienetz (HH-Win) eingespeist werden, das sich im Bau befindet. Über HH-Win sollen von Herbst 2027 an Industrieareale rund um den Hafen mit Wasserstoff beliefert werden.

Die Gasdruckregelanlage ist für den Import des gasförmigen Wasserstoffs aus dem Fernleitungsnetz vorgesehen. Sie senkt den Druck. Die Verdichterstation dient dem Export, sie erhöht den Druck. Über die Einspeiseanlage wird der vom Elektrolyseur erzeugte Wasserstoff kontrolliert und in das Netz gebracht.

Blick auf die Baustelle des Wasserstoff-Anlagenparks.

Blick auf die Baustelle des Wasserstoff-Anlagenparks. Foto: Christian Charisius/dpa

Die Energienetze haben mit dem Bau eines Anlagenparks begonnen. (Archivbild)

Die Energienetze haben mit dem Bau eines Anlagenparks begonnen. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/dpa

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