TBrand im Altländer Viertel: Drei Menschen im Krankenhaus
Durch den Brand einer Wohnung in Stade entstand starker Qualm. Foto: Stefan Braun
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften löschte am Montag einen Brand an der Grünendeicher Straße. Unter den Verletzten ist auch ein Kind, Nachbarn flohen auf ihre Balkone.
Stade. Gegen 13.19 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz ins Altländer Viertel in Stade alarmiert. Der Grund waren Brandgeruch und Qualm im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an der Grünendeicher Straße.
Am Montagmittag brach in einer Wohnung an der Grünendeicher Straße ein Feuer aus. Foto: P. Meyer
Noch während die Einsatzkräfte auf dem Weg dorthin waren, habe sich die Alarmstufe erhöht, berichtet Kreisfeuerwehr-Sprecher Stefan Braun. „Die Umgebung war sehr stark verqualmt“, erklärt er. Rund um das Haus hätten die Einsatzkräfte kaum einen Meter weit sehen können.
Nachbarn suchten Schutz auf ihren Balkonen
Mit Atemschutz ausgerüstete Trupps der beiden Stader Züge der Ortsfeuerwehr sowie der Feuerwehr Hollern-Twielenfleth, die zur Verstärkung kamen, wurden in die Brandwohnung im Hochparterre und das Treppenhaus geschickt. „Es konnten dort keine Personen vorgefunden werden“, so Stefan Braun.
Nachbarn, die aufgrund des Qualms im Treppenhaus nicht aus ihren Wohnungen fliehen konnten, suchten Zuflucht auf ihren Balkonen. Wie Braun erklärt, sei das genau richtig gewesen. Im Austausch mit der Feuerwehr verblieben die Nachbarn auf ihren Balkonen. Nachdem der Brand gegen 13.50 Uhr unter Kontrolle war, wurden sie notärztlich in ihren Wohnungen untersucht.Bis auf drei Personen, von denen aber keiner schwerverletzt sein soll, gehe es allen gut, so Braun.
80 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst vor Ort
Die Polizei geht von einem Schaden von rund 100.000 Euro aus. Die Wohnungen seien nach dem Feuerwehreinsatz „größtenteils wieder nutzbar“, bestätigt Braun. Alle Zimmer der Brandwohnung waren betroffen. Die Wohnung darüber sei durch den Brand stark verqualmt und wird nun ausgelüftet.

Am Montagmittag brach in einer Wohnung an der Grünendeicher Straße ein Feuer aus. Foto: Stefan Braun
Insgesamt waren rund 80 Feuerwehrmänner und -frauen vor Ort. Zudem waren Polizei, Notarzt und Rettungsdienste mit acht Rettungswagen im Einsatz. Vor Ort waren auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie der leitende Notarzt, die bei Großschadenslagen oder komplexen Einsatzlagen alarmiert werden.
Die Brandursache steht noch nicht fest und wird durch die Polizei ermittelt.

Durch den Brand einer Wohnung in Stade entstand starker Qualm. Foto: Stefan Braun

Die Polizisten betraten das Gebäude mit Schutzanzügen. Foto: Stefan Braun
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